Beendet Kane seine Karriere beim FC Bayern? Eberl zeigt sich zuversichtlich

Tim Schoster

Beim FC Bayern wird längst nicht nur über die aktuelle Saison gesprochen. Auch die langfristige Zukunft zentraler Führungsspieler rückt immer wieder in den Fokus. Nun hat Sportvorstand Max Eberl offen über die Perspektive von Harry Kane gesprochen.

Der 32-jährige Mittelstürmer ist sportlich weiterhin der klare Fixpunkt beim FC Bayern München. Im Verein wird Kane nicht nur als Top-Torjäger gesehen, sondern auch als prägende Figur für die kommenden Jahre. Entsprechend deutlich fiel die Einschätzung von Eberl aus, als er auf die Möglichkeit angesprochen wurde, dass Kane seine Karriere in München beenden könnte.

Im Interview mit der Sport BILD sagte der Bayern-Boss: „Ich würde sagen ja, ohne zu wissen, wie sich die Dinge entwickeln und wie lange Harry spielen möchte oder ob er nach dem FC Bayern andere Pläne hat. Aber wir beim FC Bayern können uns das sehr gut vorstellen.“

Diese Aussage unterstreicht die grundsätzliche Haltung der Münchner. Intern wird weiterhin fest mit Kane geplant, sowohl sportlich als auch strategisch. Trotz immer wieder aufkommender Namen möglicher Nachfolger gibt es laut Umfeld des Klubs keine Bestrebungen, die Rolle des englischen Nationalspielers infrage zu stellen. Kane gilt als gesetzt, externe Lösungen für das Sturmzentrum spielen keine Rolle.

Kane offen für Vertragsverlängerung beim FC Bayern

Harry Kane
Foto: IMAGO

Auch abseits des Platzes passt das Gesamtbild. Der Angreifer fühlt sich in München wohl, hat sich schnell als Führungsspieler etabliert und nimmt innerhalb der Mannschaft eine zentrale Rolle ein. Kane soll sich eine Verlängerung seines Vertrags in München gut vorstellen können. Diese Zufriedenheit ist für die Verantwortlichen ein entscheidender Faktor, um langfristig Ruhe auf einer sensiblen Position zu gewährleisten.

Während in anderen Mannschaftsteilen regelmäßig über neue Optionen diskutiert wird, bleibt die Marschroute im Angriff klar. Der FC Bayern setzt auf Kontinuität statt Aktionismus. Interne Lösungen sollen im Bedarfsfall einspringen, ohne die bestehende Hierarchie aufzubrechen. Kane bleibt dabei der unumstrittene Maßstab im Sturmzentrum.

Dass sich Eberl öffentlich so deutlich äußert, ist vor diesem Hintergrund kein Zufall. Die Worte des Sportvorstands lassen Raum für Entwicklungen, senden aber zugleich ein klares Signal: Der FC Bayern kann sich sehr gut vorstellen, den erfolgreichsten Stürmer der vergangenen Jahre bis zum Karriereende in München zu halten.

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