Beim FC Bayern nimmt die Vertragsfrage um Serge Gnabry wieder Fahrt auf. Sportvorstand Max Eberl hat sich nun zu den laufenden Gesprächen geäußert – und dabei aufhorchen lassen.
Im Gespräch bei BILD-TV wurde Eberl darauf angesprochen, ob die Verlängerung mit dem Offensivspieler nur noch Formsache sei. Seine Antwort klang durchaus optmisitisch: „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Aber wir sind noch nicht an einem Punkt, an dem ich etwas sagen kann“, sagte er. Eine klare Zusage vermied der 52-Jährige zwar, machte aber deutlich, dass sich Klub und Spieler offenbar annähern.
Damit zeichnet sich eine neue Dynamik in einer Personalie ab, die zuletzt deutlich komplizierter wirkte. Intern galt eine Verlängerung lange als wahrscheinlich, zuletzt mehrten sich jedoch die Anzeichen, dass nicht alle Entscheider beim Rekordmeister restlos überzeugt sind. Nach Informationen des kicker gibt es innerhalb der Bayern-Führung unterschiedliche Bewertungen, vor allem mit Blick auf Gnabrys sportliche Konstanz und seine Rolle im künftigen Kader.
Unterschreibt Gnabry einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag beim FC Bayern?
Klar ist: Ein neues Arbeitspapier würde mit veränderten Rahmenbedingungen einhergehen. Gnabry zählt aktuell zu den Topverdienern im Team, soll für eine Verlängerung aber zu finanziellen Zugeständnissen bereit sein. Im Raum steht ein Vertrag bis 2028 mit stärker leistungsbezogenen Bezügen. Die Bayern wollen ihre Gehaltsstruktur weiter straffen und setzen dabei zunehmend auf variable Modelle.

Eberls jüngste Aussage deutet darauf hin, dass die Gespräche konstruktiv verlaufen, eine endgültige Einigung aber noch aussteht. Ob die Verlängerung tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit ist oder ob weitere Hürden zu nehmen sind, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden. Sicher ist: Die Zukunft von Serge Gnabry beim FC Bayern könnte bald geklärt sein.
