Nach Guehi-Rückschlag: Bayern nimmt Italien-Star ins Visier

Tim Schoster

Der FC Bayern intensiviert seine Planungen für die neue Saison. Im Fokus stehen dabei auch mögliche Veränderungen in der Innenverteidigung, sollte es zu einem Abgang kommen. Nach der Absage von Marc Guehi wird besonders eine Spur aktuell wieder heiß gehandelt.

Laut Transferinsider Ekrem Konur zählt der deutsche Rekordmeister zu den Klubs, die Alessandro Bastoni von Inter Mailand ins Visier genommen haben. Neben dem FC Bayern sollen auch Real Madrid, Paris Saint-Germain, Manchester City, der FC Barcelona, Liverpool und Chelsea Interesse zeigen. Auch Transferfeed berichtet, demnach steht der 26-Jährige einem Wechsel grundsätzlich offen gegenüber. Inter soll eine Ablösesumme von mindestens 80 Millionen Euro fordern. Bastonis Vertrag läuft noch bis 2028.

Bastoni ist bei Inter seit Jahren gesetzt und spielt auch in der laufenden Saison eine zentrale Rolle. In 24 Einsätzen kommt der italienische Nationalspieler auf ein Tor und fünf Vorlagen – starke Werte für einen Innenverteidiger. Sportlich passt der Linksfuß ideal ins Profil des FC Bayern: Bastoni ist pressingresistent, spielstark und eröffnet das Spiel mit präzisen Pässen. Qualitäten, die unter Trainer Vincent Kompany besonders gefragt sind.

Weiterhin bringt Bastoni reichlich Erfahrung auf Topniveau mit. Er wurde mit Italien Europameister und holte mit Inter mehrere nationale Titel. Sollte Minjae Kim den Verein verlassen, könnte Bastoni mit Upamecano und Tah um einen Stammplatz in der Innenverteidigung konkurrieren.

Schon früher im Bayern-Fokus

Alessandro Bastoni
Foto: IMAGO

Bereits im Dezember gab es Berichte über das erneute Interesse der Münchner. Und auch im Jahr 2022 soll Bastoni bereits ein Thema an der Säbener Straße gewesen sein – damals als möglicher Nachfolger für Niklas Süle. Zu einem Transfer kam es nicht, doch der Kontakt zu seinem Umfeld soll damals bereits hergestellt worden sein.

Ein Wechsel wäre allerdings nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ein Kraftakt. Inter gilt als harter Verhandlungspartner. Transferfeed berichtet, dass Chelsea mit einem Angebot über 50 Millionen Euro gescheitert sei, während Liverpool offenbar sogar bis zu 100 Millionen Euro geboten haben soll. Dass die Münchner ein solches finanzielles Paket schnüren, scheint nicht zuletzt wegen der teuren und sich anbahnenden Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano unwahrscheinlich.

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