Transfer-Poker spitzt sich zu: Schnappt Chelsea den Bayern diesen Wunschspieler weg?

Tim Schoster

Der Winter-Transfermarkt läuft langsam heiß, und ein junger Innenverteidiger rückt dabei immer stärker in den Fokus. Der FC Chelsea beschäftigt sich mit einer Lösung für die Defensive, die auch der FC Bayern für den Sommer im Blick haben soll.

In England wird Tempo aufgenommen: Nach Informationen von Transferinsider Fabrizio Romano hat Chelsea in den vergangenen Tagen direkte Gespräche mit Stade Rennes geführt. Der Premier-League-Klub arbeitet demnach konkret an einem möglichen Deal für Innenverteidiger Jérémy Jacquet.

Der 20-Jährige gehört laut Romano zu einer Dreier-Shortlist der Londoner für die Innenverteidigung im Januar. Chelsea will damit andere Topklubs wie die Münchner ausstechen, die sich erst im Sommer um einen neuen Abwehrspieler bemühen könnten.

Jaquet steht auf dem Bayern-Radar: Eberl soll Fan sein

Auch beim FC Bayern ist der Franzose längst ein Thema. Sky berichtete, dass Jacquet auf dem Radar der Münchner steht und besonders Sportvorstand Max Eberl ein Fan des jungen Verteidigers sein soll. Ob die Bayern im Sommer tatsächlich einen neuen Innenverteidiger holen, hängt demnach vor allem von der Zukunft von Minjae Kim ab.

Max Eberl
Foto: IMAGO

Absage von Guehi? Bayern sondiert weiter den Markt

Neben Jacquet beobachten die Verantwortlichen demnach weiterhin Nico Schlotterbeck und dessen Vertragssituation in Dortmund. Die Konkurrenz im Werben um Jacquet ist indes groß. Chelsea zählt zu den stärksten Mitbewerbern, zudem wird eine Ablöse von deutlich über 50 Millionen Euro erwartet. Laut Sky gehen die Bayern aktuell selbst von geringen Chancen auf einen Abschluss aus.

Zuvor war berichtet worden, dass sich der FC Bayern im Werben um Marc Guéhi eine Absage eingehandelt hat und sich der Blick deshalb stärker nach Frankreich richtet. Jacquet gilt als eines der spannendsten Abwehrtalente der Ligue 1 und ist bei Rennes trotz seines jungen Alters gesetzt. Er steht noch bis 2029 unter Vertrag und kommt in dieser Saison bereits auf 17 Pflichtspiele.

Rennes will Jaques wohl bis zum Saisonende halten: Macht Chelsea bald ernst?

Neben Bayern und Chelsea wurden zuletzt weitere Topklubs mit ihm in Verbindung gebracht, was die Position von Rennes zusätzlich stärkt. Der französische Klub soll planen, Jacquet mindestens bis zum Saisonende zu halten, um im Sommer eine noch höhere Ablöse zu erzielen. Doch sollte Chelsea ernst machen, könnte ein Transfer früher als ursprünglich geplant über die Bühne gehen.

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