Der FC Bayern wird aller Voraussicht nach auch im Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg auf Dayot Upamecano verzichten müssen. Der Innenverteidiger verpasste bereits das Champions-League-Duell gegen Union Saint-Gilloise krankheitsbedingt, eine schnelle Rückkehr ist nicht in Sicht.
Die Personalsituation beim deutschen Rekordmeister bleibt angespannt. Nachdem Alphonso Davies und Serge Gnabry zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen waren, inzwischen aber wieder zur Verfügung stehen, hat es nun mit Dayot Upamecano den nächsten FCB-Profi erwischt. Der französische Nationalspieler musste kurzfristig für das Champions-League-Spiel gegen Royale Union Saint-Gilloise (2:0) passen und fehlte Vincent Kompany damit im Abwehrzentrum.
Eberl rechnet nicht mit schneller Rückkehr

Nach dem Erfolg gegen den belgischen Meister äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zur Situation des Innenverteidigers und dämpfte die Hoffnungen auf eine zeitnahe Rückkehr. „Ich glaube, das wird eher schwierig. Er ist schon angeschlagen“, erklärte der 52-Jährige, als er auf einen möglichen Einsatz Upamecanos im bevorstehenden Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Augsburg angesprochen wurde. Vieles deutet darauf hin, dass der 27-Jährige auch am Samstag nicht zur Verfügung stehen wird.
Für Kompany ist das ein weiterer Rückschlag, denn Upamecano gehört in dieser Saison zu den stabilsten Defensivspielern der Münchner. Gerade in einer Phase mit hohem Spielpensum und zahlreichen englischen Wochen wiegt jeder Ausfall doppelt. Umso wichtiger war der Auftritt der verbliebenen Abwehrspieler gegen Saint-Gilloise, die trotz Unterzahl am Ende ohne Gegentor blieben.
Kim und Tah wohl erneut gesetzt
Gegen die Belgier setzte Kompany in der Innenverteidigung auf Minjae Kim und Jonathan Tah. Der Südkoreaner erlebte allerdings einen bitteren Abend und sah in der zweiten Halbzeit die Gelb-Rote Karte. Diese Sperre greift jedoch ausschließlich in der Champions League, sodass Kim in der Bundesliga weiterhin einsatzberechtigt ist.
Alles deutet darauf hin, dass Kompany auch in Augsburg erneut auf das Duo Kim und Tah setzen wird. Die beiden dürften somit erneut das Abwehrzentrum bilden, sofern sich an der Personallage nichts mehr ändert. Alternativen sind derzeit rar, da der Trainer zuletzt ohnehin auf Improvisation setzen musste – nicht nur in der Defensive.
