Die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano entwickelt sich für den FC Bayern zunehmend zur Geduldsprobe. Obwohl dem Franzosen längst ein neues Arbeitspapier vorliegt, lässt eine Entscheidung weiter auf sich warten – sehr zum Missfallen der Verantwortlichen an der Säbener Straße.
„Wir warten.“ Viel mehr wollte Max Eberl zuletzt nicht sagen, als er auf die Zukunft des 27-jährigen Innenverteidigers angesprochen wurde. Zwei Worte, die jedoch viel zwischen den Zeilen verraten. Denn intern ist klar: Die Bayern haben ihre Karten längst auf den Tisch gelegt. Eine Mega-Offerte liegt vor, doch Upamecano zögert weiterhin mit seiner Unterschrift.
Im Raum steht ein neuer 4/5-Jahresvertrag mit einem Jahresgehalt und Handgeld in Höhe von jeweils 20 Millionen Euro. Zudem soll der französische Nationalspieler eine Ausstiegsklausel erhalten.
Bayern sehen keinen Verhandlungsspielraum mehr

Nach Informationen der Abendzeitung München gibt es auf Spielerseite noch Diskussionsbedarf bei der konkreten Vertragslaufzeit. Auch die Ausgestaltung der Ausstiegsklausel soll bislang nicht den Vorstellungen von Upamecanos Umfeld entsprechen. Während der FC Bayern Planungssicherheit möchte, versucht die Gegenseite offenbar, sich maximale Flexibilität für die kommenden Jahre zu sichern.
Aus Münchner Sicht ist damit jedoch eine Grenze erreicht. Wie Sky berichtet, gibt es keinerlei Bereitschaft mehr, das vorliegende Angebot nachzubessern – weder finanziell noch inhaltlich. Besonders deutlich wurde Sky-Reporter Florian Plettenberg: „Die Bayern werden auf gar keinen Fall mehr nachlegen. Das ist das finale Angebot. Nun heißt es verlängern oder den Verein verlassen.“
Verzögerung wird zum Problem für die Kaderplanung
Auch ohne offiziell gesetzte Deadline wächst der Druck auf Upamecano spürbar. Die Bayern wollen zeitnah Klarheit, um ihre Kaderplanung für den kommenden Sommer vorantreiben zu können. Solange der Abwehrchef keine Entscheidung trifft, bleiben den Münchnern auf dem Transfermarkt faktisch die Hände gebunden.
Ein möglicher ablösefreier Abgang des Franzosen würde ein enormes Loch im Abwehrzentrum reißen – sportlich wie strategisch. In diesem Fall müsste der deutsche Rekordmeister reagieren und einen hochkarätigen Ersatz verpflichten, was nicht nur teuer, sondern auch riskant wäre.
Die Botschaft aus München ist daher unmissverständlich: Das Angebot steht, die Geduld schwindet. Jetzt liegt der Ball bei Dayot Upamecano.
