Der FC Bayern bleibt auf dem internationalen Transfermarkt aktiv und beschäftigt sich weiter intensiv mit einem der begehrtesten Abwehrtalente Europas. Günstig wäre der Deal aber offenbar nicht.
Nach Informationen von Transfer-Experte Fabrizio Romano zählen der FC Bayern, der FC Chelsea und der FC Liverpool zu den Klubs, die sich mit Jérémy Jacquet von Stade Rennes beschäftigen. Alle drei Vereine sollen daran arbeiten, bereits jetzt eine Einigung für einen Wechsel im kommenden Sommer zu erzielen. Rennes verfolgt dabei eine klare Strategie: Der französische Erstligist will den 20-Jährigen unbedingt bis zum Saisonende halten, zeigt sich aber offen für einen Deal, der bereits jetzt fixiert wird.
Es werde ein großer Kampf um den französischen Verteidiger werden, erklärte Romano mit Blick auf die starke Konkurrenz. Aktuell verlangt Rennes demnach eine Rekordablöse im Bereich von 65 bis 70 Millionen Euro – eine Summe, die Jacquet zum teuersten Abgang der Klubgeschichte machen würde.
Jacquet gilt seit Monaten als eines der spannendsten Abwehrtalente der Ligue 1. Trotz seines jungen Alters ist er bei Rennes gesetzt und kommt in dieser Saison bereits auf 17 Pflichtspiele. Sein Vertrag läuft noch bis 2029, was die Verhandlungsposition des Klubs zusätzlich stärkt.
Wie plant der FC Bayern in der Innenverteidigung?
Auch beim FC Bayern ist der Name Jacquet längst notiert. Bereits zuvor hatte Sky berichtet, dass der Innenverteidiger auf der Liste der Münchner steht und insbesondere Sportvorstand Max Eberl großes Interesse an dem Franzosen haben soll. Ob es im Sommer tatsächlich zu einem Vorstoß kommt, hängt jedoch stark von der weiteren Kaderplanung ab – insbesondere von der Zukunft von Minjae Kim.

Nach dem geplatzten Deal um Marc Guéhi, der zu Manchester City wechselte, sondieren die Bayern den Markt weiterhin intensiv. Neben Jacquet wird wohl auch Nico Schlotterbeck weiter beobachtet, wobei ein konkreter Schritt derzeit nicht geplant ist. Die hohe Ablöseforderung aus Rennes macht deutlich, dass ein Transfer alles andere als einfach wird.
