Beim FC Bayern bahnt sich für die Saison 2026/27 offenbar ein optischer Stilbruch an – zumindest zwischen den Pfosten. Ein neuer Trikot-Leak deutet darauf hin, dass die Torhüter der Münchner künftig deutlich bunter auftreten könnten als gewohnt.
Wie das Portal Footy Headlines berichtet, ist ein mögliches Torwarttrikot des FC Bayern für die Spielzeit 2026/27 aufgetaucht, das es so in dieser Form vermutlich noch nie gab. Statt der klassischen Farben dominiert ein kräftiges Pink als Grundfarbe das Design. Darüber legt sich ein geometrisch strukturierter Musterdruck auf der Vorderseite, der klar an ein ikonisches Torwarttrikot aus dem Jahr 1994 erinnert und damit bewusst den Retro-Gedanken aufgreift.
Besonders ins Auge fallen die drei grünen Adidas-Streifen auf Schultern und Ärmeln, die gemeinsam mit weiß abgesetztem Kragen und weißen Ärmelbündchen einen starken Kontrast bilden. Pink, Grün und Weiß ergeben ein Farbschema, das polarisiert und sich klar von den traditionellen Trikots des deutschen Rekordmeisters abhebt. Abgerundet wird der Look durch das Adidas-Kleeblatt-Logo, das im Zuge der neuen Retro-Ausrichtung des Ausrüsters wieder verstärkt zum Einsatz kommen soll.
Nach Einschätzung von Footy Headlines liegt die Trefferquote solcher Leaks bei rund 85 Prozent. Auch wenn weder der FC Bayern noch Adidas das Design bislang offiziell bestätigt haben, gelten die Entwürfe in der Trikotszene als durchaus realistisch.
Kein Bayern-Unikat: Standard-Design mit Signalwirkung

Bemerkenswert ist vor allem ein Detail, das über den FC Bayern hinausweist. Laut Informationen von Footy Headlines handelt es sich bei der pink-grünen Farbkombination nicht um ein exklusiv für die Münchner entwickeltes Design. Vielmehr soll es sich um einen standardisierten Farbweg aus der neuen Adidas-Torwartkollektion mit Kleeblatt-Logo handeln. Das bedeutet, dass ähnliche Trikots künftig auch bei anderen von Adidas ausgerüsteten Klubs auftauchen könnten.
Für den FC Bayern wäre das dennoch ein klares Statement. Der Verein, der traditionell stark auf Wiedererkennbarkeit und klassische Farben setzt, würde seinen Torhütern damit einen ausgesprochen mutigen Auftritt erlauben. Gerade im internationalen Vergleich, wo Torwarttrikots zunehmend als modisches Experimentierfeld genutzt werden, wäre dies ein sichtbares Zeichen dafür, dass auch die Münchner bereit sind, neue Wege zu gehen.
Ob das grellrosa Torwarttrikot letztlich tatsächlich auf den großen Bühnen Europas zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten.
