Rechte Abwehrseite bleibt eine Baustelle: Bekannter Name auf dem Bayern-Zettel

Tim Schoster

Der FC Bayern hält im Hintergrund weiter Ausschau nach Verstärkungen für den Kader. Vor allem die Situation auf der rechten Abwehrseite sorgt intern für Gesprächsstoff. Nun rückt ein bekannter Name aus der Premier League erneut in den Fokus.

Im Zentrum der aktuellen Überlegungen steht beim FC Bayern München ein Spieler, der den Verantwortlichen schon seit Längerem bekannt ist. Nach Informationen von TEAMtalk haben die Münchner schon seit geraumer Zeit ein Auge auf Diogo Dalot geworfen und den Rechtsverteidiger über einen längeren Zeitraum beobachtet. Der Portugiese steht aktuell bei Manchester United unter Vertrag und gehört dort zum Stammpersonal.

Der 26-Jährige kommt in der laufenden Saison auf 23 Pflichtspiele, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor. Dalot ist bei United fest eingeplant und sammelt konstant Einsatzzeit auf hohem Niveau. Entsprechend dürfte ein Transfer kein Selbstläufer werden.

Unklare Rollenverteilung auf der rechten Seite

Diogo Dalot
Foto: IMAGO

Die Personalsituation auf der rechten Abwehrseite bleibt beim FC Bayern weiterhin angespannt. Sacha Boey spielt unter Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr und soll verkauft werden. Konrad Laimer überzeugt zwar mit konstanten Leistungen, ist jedoch eigentlich gelernter Mittelfeldspieler und aktuell verletzt.

Hinzu kommt, dass Josip Stanisic nach mehreren Verletzungen zwar regelmäßig eingesetzt wird, sportlich aber ohne größere Ausschläge nach oben bleibt. Ein klassischer Rechtsverteidiger auf internationalem Topniveau fehlt den Münchnern damit weiterhin.

Bereits im März des vergangenen Jahres hatte es Gerüchte um Dalot und den FC Bayern gegeben, diese galten jedoch als wenig konkret. Damals hieß es, der Name werde intern diskutiert, ohne Priorität zu besitzen. Auch jetzt deutet vieles darauf hin, dass es sich eher um eine langfristige Beobachtung als um eine akute Transferabsicht handelt.

Wie sich die Planungen auf dieser Position entwickeln, hängt auch von möglichen Abgängen und dem weiteren Saisonverlauf ab. Fest steht: Die Bayern behalten den Markt im Blick und prüfen Optionen, ohne sich aktuell festzulegen.

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