Der FC Bayern trifft am heutigen Samstagabend auf den HSV, doch die Vorbereitung auf das Traditionsduell verlief alles andere als reibungslos. Vincent Kompany und seine Mannschaft mussten sich mit ungeplanten Hindernissen bei der Anreise auseinandersetzen.
Geplant war ein Abflug am Freitag gegen 17 Uhr mit zwei Chartermaschinen vom Flughafen Oberpfaffenhofen. Wie die Bild berichtet, machte jedoch dichter Nebel auf der Startbahn einen Strich durch diese Pläne. Nach einer ersten Verzögerung wurde der Flug schließlich komplett gestrichen – eine kurzfristige Neuorganisation war nötig.
Die Mannschaft wurde auf zwei Ersatzrouten aufgeteilt. Während ein Teil des Teams zum Flughafen am Rand von Augsburg gebracht wurde, reiste die andere Gruppe zum Fliegerhorst Ingolstadt/Manching. Laut dem Bericht konnte die Augsburger Delegation dabei sogar auf ein ungewöhnliches Mittel zurückgreifen: Sie übernahm die Maschine des FC St. Pauli, die zuvor dort gelandet war. Gegen 20:30 Uhr traf der FC Bayern schließlich in Hamburg ein, etwa eine halbe Stunde später dann im Teamhotel. Somit kann das Nord-Süd-Gifel in jedem Fall stattfinden, doch für die Münchner verbunden mit einigen Reisestrapazen.
Bayern will Tabellenführung ausbauen

Die späte Ankunft ist nicht ideal für die unmittelbare Spielvorbereitung. Kompany muss seine Mannschaft unter erschwerten Bedingungen auf das Flutlichtspiel einstellen. Zuletzt lief nicht alles rund, insbesondere das Spiel in Augsburg endete mit der ersten Liga-Niederlage der Saison – nun soll im Volksparkstadion wieder in die Spur gefunden werden.
Auch wenn die Anreise ungewöhnlich verlief: An der Zielsetzung für den Abend ändert sich nichts. Die Bayern wollen beim HSV ein klares Zeichen setzen und sich sportlich wieder in gewohnter Manier präsentieren. Die äußeren Umstände dürften dabei höchstens als Randnotiz gelten. Mit acht Punkten Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund ist die Ausgangslage an der Tabellenspitze weiter komfortabel.
