Der Kampf um den Ballon d’Or 2026 nimmt früh Fahrt auf. Noch vor der entscheidenden Saisonphase kristallisieren sich erste Favoriten heraus. An der Spitze eines aktuellen Power Rankings steht dabei ein Profi des FC Bayern.
Im jüngsten Ballon-d’Or-Power-Ranking von GOAL wird Harry Kane auf Rang eins geführt. Der Stürmer des FC Bayern liegt damit vor Kylian Mbappé und Erling Haaland, die die Plätze zwei und drei belegen. Komplettiert werden die Top fünf von Lamine Yamal und Michael Olise.
🚨🚨| Ballon d’Or 2026 Power Rankings, as per @goal:
1. Harry Kane
2. Kylian Mbappe
3. Erling Haaland
4. Lamine Yamal
5. Michael Olise
6. Vitinha
7. Declan Rice
8. Luis Diaz
9. Raphinha
10. Lionel Messi pic.twitter.com/ZVckl5994a— CentreGoals. (@centregoals) January 31, 2026
Der Spitzenplatz kommt nicht von ungefähr. Kane prägt das Spiel der Münchner seit Monaten und liefert konstant Zahlen auf höchstem Niveau. Der 32-Jährige steht aktuell bei 22 Toren in der laufenden Bundesliga-Saison, bei erst 20 gespielten Partien. In seinen ersten drei Spielzeiten in Deutschland erzielte er jeweils mindestens 20 Ligatreffer und stellte damit einen Uralt-Rekord ein, der fast sechs Jahrzehnte Bestand hatte.
Beim FC Bayern ist der englische Nationalspieler längst mehr als nur Vollstrecker. Kane agiert als offensives Zentrum, beteiligt sich am Spielaufbau und entscheidet Partien mit seiner Abschlussstärke. Diese Mischung aus Konstanz und Vielseitigkeit hebt ihn auch im internationalen Vergleich hervor und spiegelt sich im aktuellen Power Ranking wider.
Titel wichtiger als persönliche Zahlen

Individuelle Auszeichnungen ordnet Kane jedoch klar ein. In einem Interview mit dem Mirror erklärte er mit Blick auf den Ballon d’Or: „Ich könnte in dieser Saison 100 Tore schießen, aber wenn ich nicht die Champions League oder die Weltmeisterschaft gewinne, werde ich wahrscheinlich nicht den Ballon d’Or gewinnen.“ Große Titel seien für ihn entscheidender als persönliche Bestmarken.
Kane weiß, dass Erfolge mit Verein und Nationalmannschaft automatisch Einfluss auf individuelle Ehrungen haben. „Aber wenn alles für meinen Klub und mein Land gut läuft, werde ich definitiv im Gespräch für eine Trophäe wie den Ballon d’Or sein“, stellte er klar. Maßgeblich seien dabei die größten Wettbewerbe, denn: „Man muss diese großen Titel gewinnen.“
