Keine Zukunft in München! Bayern hofft auf lukrativen Nübel-Verkauf im Sommer

Tim Schoster

Alexander Nübel bleibt Thema beim FC Bayern. Seine Leihe zum VfB Stuttgart läuft aus, in München ist die Perspektive unklar. Hinter den Kulissen rückt ein Verkauf zunehmend in den Vordergrund.

Alexander Nübel wechselte im Sommer 2020 vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München. Nach wenigen Einsätzen folgten Leihstationen bei der AS Monaco und anschließend beim VfB Stuttgart, wo der Torhüter seit 2023 gesetzt ist. Seine aktuelle Leihe läuft nach dieser Saison aus, eine Rückkehr mit klarer Rolle gilt intern jedoch als unwahrscheinlich.

In München läuft der Vertrag des 29-Jährigen noch bis 2030. Dennoch deutet sich sein Abgang vom Rekordmeister an. Selbst im Fall eines Karriereendes von Manuel Neuer sehen die Verantwortlichen mit Jonas Urbig bereits eine interne Option für die Zukunft.

Preisschild steht – Stuttgart hofft auf Entgegenkommen

Alexander Nübel
Foto: IMAGO

Kein Wunder also, dass ein Abschied im Sommer intensiv diskutiert wird. Laut fussballdaten.de soll der FC Bayern für Alexander Nübel eine Ablöse von 25 bis 30 Millionen Euro aufrufen. Der VfB Stuttgart dagegen hofft dem Bericht zufolge auf eine Lösung im Bereich von 15 bis 18 Millionen Euro und setzt dabei auf den Wunsch des Torhüters nach Planungssicherheit.

Finanziell wäre ein Verbleib im Ländle für Nübel allerdings mit Einschnitten verbunden. Während sein Vertrag beim FC Bayern ein Jahresgehalt von rund zehn Millionen Euro vorsehen soll, könnte Stuttgart laut Bericht höchstens etwa die Hälfte zahlen.

Trotz aller Spekulationen bleibt ein Funken Resthoffnung für Nübel auf die Nummer Eins beim FC Bayern. fussballdaten.de zufolge trauen die Bayern Nübel grundsätzlich zu, kurzfristig die Nummer eins zu werden, sollte Neuer im Sommer seine Karriere beenden und man Urbig diesen Schritt noch nicht zutraut. Doch zuletzt machte Urbig, trotz eines Patzers gegen Augsburg, einen reifen und starken Eindruck zwischen den Pfosten.

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