Die Personalie Bryan Zaragoza rückt erneut in den Fokus des Transfermarkts. Beim FC Bayern München deutet vieles auf eine kurzfristige Lösung hin. Ein italienischer Topklub treibt die Gespräche mit Nachdruck voran.
Der Offensivspieler steht weiterhin beim FC Bayern unter Vertrag, ist seit Sommer 2025 jedoch an Celta Vigo ausgeliehen. Stand jetzt könnte Zaragoza im Sommer 2026 nach München zurückkehren, doch genau dieses Szenario möchte man an der Säbener Straße verhindern.
Nach Informationen aus Italien arbeitet die AS Rom an einem neuen Modell. Laut der La Gazzetta dello Sport bietet der Serie-A-Klub zwei Millionen Euro für eine Leihe bis zum Saisonende. Zusätzlich ist eine Kaufoption in Höhe von 13 Millionen Euro vorgesehen. Um den Wechsel zu ermöglichen, soll Celta Vigo für die vorzeitige Beendigung der laufenden Leihe bereits eine Kompensationszahlung erhalten haben. Die persönlichen Bedingungen mit Zaragoza seien demnach geklärt. Dem Bericht zufolge gilt der Deal als wahrscheinlich und könnte noch heute über die Bühne gehen.
Bereits gestern berichtete Transferinsider Fabrizio Romano, dass die Roma konkrete Schritte eingeleitet hat. Auch Zaragozas grundsätzliche Wechselbereitschaft bestätigte Romano.
Zaragoza hat seinen Stammplatz verloren

Ein Blick auf die sportliche Situation erklärt das Interesse an einer Veränderung. In der laufenden La-Liga-Saison kam der Flügelspieler bislang auf 19 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. Zuletzt verlor der Spanier jedoch seinen Stammplatz und kam meist nur noch als Einwechselspieler zum Zug.
Für die Bayern ist die Entwicklung nicht unwichtig. Die Leihe nach Vigo enthält zwar eine Kaufpflicht, diese greift jedoch nur, wenn Zaragoza am Saisonende mindestens 60 Prozent der möglichen Einsatzzeiten in Liga, Pokal und Europa League absolviert hat. Ob diese Marke erreicht wird, ist offen – entsprechend groß ist in München die Bereitschaft, über Alternativen zu sprechen.
Unter Vincent Kompany spielt Zaragoza sportlich keine Rolle in den Planungen. Eine Rückkehr im Sommer 2026 gilt intern nicht als realistische Option. Ein weiterer Leihdeal mit klar definierter Kaufoption würde dem Rekordmeister die Möglichkeit eröffnen, den Spieler strukturiert und marktgerecht abzugeben.
Die Roma sucht gezielt nach Tempo und Eins-gegen-eins-Qualität für die Außenbahn. Zaragoza passt in dieses Profil, weshalb die Verhandlungen zuletzt an Dynamik gewonnen haben. Ob der Deal tatsächlich noch heute finalisiert wird, hängt nun von der formalen Einigung aller beteiligten Parteien ab.
