Bayern-Umbruch geht weiter: Chefscout Hechelmann verlässt den Rekordmeister

Vjekoslav Keskic

Der personelle Umbruch beim FC Bayern schreitet weiter voran. Nach der Verpflichtung von Michael Wiesinger als neuem sportlichen Leiter des Campus müssen die Münchner nun einen weiteren Abgang verkraften: Chefscout André Hechelmann steht vor einem Wechsel zu Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach.

Wie Sky berichtet, verlässt der 41-Jährige den deutschen Rekordmeister nach knapp einem Jahr wieder und schließt sich den Fohlen an. Welche genaue Funktion Hechelmann bei Borussia Mönchengladbach übernehmen wird, ist bislang offen. Nach Informationen des Pay-TV-Senders ist jedoch vorgesehen, dass er als eine Art rechte Hand von Sportchef Rouven Schröder fungiert und dabei auch maßgeblichen Einfluss auf die sportliche Kaderplanung erhält.

Die Verbindung zwischen Hechelmann und Schröder ist dabei keineswegs neu. Beide arbeiteten bereits erfolgreich bei Mainz 05 und später auch beim FC Schalke 04 zusammen. In Gladbach könnte diese eingespielte Achse jetzt ihre Fortsetzung finden – ein Aspekt, der den Wechsel zusätzlich begünstigt haben dürfte.

Breites Kompetenzprofil – Bayern verliert Erfahrung

Hechelmann gilt in der Branche als äußerst erfahrener Scout und analytischer Stratege. Über viele Jahre war er in Mainz tätig, wo er zwischen 2019 und 2021 bereits als Chefscout arbeitete. Anschließend folgte der Schritt zum FC Schalke 04, wo sein Aufgabenbereich deutlich ausgeweitet wurde. Von 2021 bis 2024 war Hechelmann dort nicht nur als Chefscout aktiv, sondern bekleidete zugleich die Posten des Sportdirektors und Technischen Direktors – ein klares Indiz für sein breites Kompetenzprofil.

Seit Dezember 2024 stand Hechelmann beim FC Bayern unter Vertrag und war in die Neuausrichtung der Scouting-Strukturen eingebunden. Sein nun bevorstehender Abgang kommt für die Münchner zu einem Zeitpunkt, an dem der Klub ohnehin an mehreren Stellschrauben im sportlichen Bereich dreht.

Eine offizielle Bestätigung des Wechsels liegt bislang nicht vor.

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