Guardiola-Nachfolge: ManCity lässt bei Kompany nicht locker

Sebastian Mittag

Vincent Kompany reitet beim FC Bayern auf einer Welle des Erfolgs. Diese Entwicklung ist auch international nicht unbemerkt geblieben – insbesondere bei Manchester City.

Wie der englische Telegraph berichtet, wächst bei den Verantwortlichen der Sky Blues die Sorge, dass Pep Guardiola den Klub im kommenden Sommer verlassen könnte. Nach dann rund zehn Jahren an der Seitenlinie würde Manchester City vor einem tiefgreifenden Umbruch stehen. Um auf dieses Szenario vorbereitet zu sein, soll der Klub bereits eine Shortlist möglicher Nachfolger erstellt haben.

Dem Bericht zufolge stehen aktuell drei Namen besonders im Fokus. Als Topfavorit gilt Enzo Maresca, der zuletzt den FC Chelsea trainierte. Zudem werden Xabi Alonso, zuletzt bei Real Madrid tätig, sowie Cesc Fabregas, aktuell Trainer von Como Calcio, als Kandidaten gehandelt.

Wie BILD-Fußballchef Christian Falk nun berichtet, könnte jedoch auch Vincent Kompany eine Rolle in den Gedankenspielen von Manchester City spielen. Der Belgier genießt demnach weiterhin hohes Ansehen bei seinem Ex-Klub und wird für seine Arbeit in München „von allen hoch geschätzt“. Angesichts seiner Entwicklung als Trainer sei es „nur logisch“, dass man in Manchester über eine mögliche Rückkehr der Klublegende nachdenke.

Kompany kennt den Verein wie kaum ein anderer. Als Spieler absolvierte er 360 Pflichtspiele für Manchester City, gewann zahlreiche Titel und führte den Klub zeitweise als Kapitän aufs Feld. Seine Identifikation mit City ist unbestritten – ebenso wie sein gewachsener Ruf als Trainer.

FC Bayern bindet Kompany langfristig

Trotzdem gelten die Chancen auf einen Wechsel nach England als äußerst gering. Laut dem Bericht ist es „sehr wahrscheinlich“, dass Kompany dem FC Bayern treu bleibt. Zudem soll der 39-Jährige aktuell schlicht „kein Interesse“ daran haben, seine Trainerlaufbahn in der Premier League fortzusetzen.

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Dass Manchester City grundsätzlich Interesse an Kompany entwickeln könnte, hatten die Bayern-Verantwortlichen offenbar frühzeitig einkalkuliert. Nicht zuletzt deshalb stattete der Rekordmeister den Coach im Oktober 2025 mit einem neuen Vertrag bis Ende Juni 2029 aus. Damit schufen die Münchner klare Verhältnisse und setzten ein starkes Signal nach innen wie nach außen.

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