Upamecano-Verlängerung: Alle Details zum neuen Bayern-Vertrag

Vjekoslav Keskic

Der monatelange Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano steht unmittelbar vor dem erfolgreichen Abschluss. Wir liefern euch alle Details zu dem neuen Vertrag.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Dayot Upamecano den Bayern am Montag eine finale Zusage gegeben. Die Unterschrift unter den neuen Kontrakt bis 2030 soll noch in dieser Woche erfolgen. Damit endet eine der zähesten Personaldebatten an der Säbener Straße.

Der späte Durchbruch nach erhöhtem Druck

Dayot Upamecano
Foto: IMAGO

In den vergangenen Tagen hatten die Bayern den Druck auf die Spielerseite spürbar erhöht. Intern wie extern machten die Verantwortlichen deutlich, dass ihre Geduld erschöpft ist und Planungssicherheit oberste Priorität besitzt. Am Montagabend kam es schließlich zur Wende. Upamecano teilte den Münchnern mit, dass er das vorliegende Angebot annehmen möchte.

Bemerkenswert: Kurz zuvor hatten die Bayern ihre Offerte schriftlich zurückgezogen. Erst danach folgte der persönliche Anruf des 27-Jährigen mit seinem finalen Bekenntnis zum Verein. Trotz dieses ungewöhnlichen Ablaufs gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass der FC Bayern den Deal nun noch platzen lässt. Zu klar ist das sportliche Signal, zu wichtig ist Upamecano für die Statik der Mannschaft.

Die Eckdaten des neuen Vertrags

Die Zahlen, über die seit Wochen spekuliert wurde, sind inzwischen fix. Upamecano soll einen Vertrag bis 2030 unterschreiben und mit einem Jahresgehalt von knapp 20 Millionen Euro zu den Topverdienern im Kader aufsteigen. Hinzu kommt ein Unterschriftsbonus in Höhe von rund 20 Millionen Euro.

Genau dieses Handgeld hatte zuletzt für Spannungen gesorgt. Während die Berater des Spielers auf eine Einmalzahlung drängten, wollten die Bayern die Summe über die Vertragslaufzeit verteilen. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Upamecano hat sich eine festgeschriebene Ausstiegsklausel über 65 Millionen Euro gesichert, die bereits ab Sommer 2027 greift. Hätte er diese gezogen und das Handgeld sofort erhalten, hätte der Klub innerhalb eines Jahres rund 40 Millionen Euro für den Innenverteidiger aufbringen müssen.

Mit der nun erzielten Einigung setzen die Bayern ein klares Zeichen. Dayot Upamecano bleibt der Fixpunkt im Abwehrzentrum – und der Rekordmeister verschafft sich die dringend benötigte Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

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