Vertrags-Doppelschlag? Dieser Bayern-Star soll auf Upamecano folgen

Vjekoslav Keskic

Mit der bevorstehenden Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano hat der FC Bayern einen zentralen Meilenstein in seiner Kaderplanung erreicht. Doch für Max Eberl und die sportliche Führung bleibt kaum Zeit zum Durchatmen – bereits die nächste Personalentscheidung zeichnet sich ab.

Monatelang hatten die Bayern um die Unterschrift von Dayot Upamecano gerungen. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund erklärten den Innenverteidiger zur absoluten Top-Priorität, am Ende schaltete sich sogar Ehrenpräsident Uli Hoeneß persönlich ein. Der öffentliche und interne Druck zeigte Wirkung: In dieser Woche kam es zum Durchbruch. Wenn alles nach Plan läuft, wird der 27-Jährige in den kommenden Tagen einen neuen Vierjahresvertrag bis 2030 unterschreiben und gemeinsam mit Jonathan Tah das Abwehrzentrum der Zukunft bilden.

Manuel Neuer bleibt eine offene Baustelle

Manuel Neuer
Foto: IMAGO

Trotz des Erfolgs in der Causa Upamecano bleibt die To-do-Liste an der Säbener Straße lang. Besonders die Zukunft von Kapitän Manuel Neuer beschäftigt die Verantwortlichen weiterhin. Der Vertrag des 39-Jährigen läuft am Saisonende aus, eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft steht noch aus. Aufgrund seines kolportierten Jahresgehalts von rund 20 Millionen Euro hat die Personalie erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle und strukturelle Planung des Klubs.

Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die entscheidenden Gespräche jedoch erst Ende März stattfinden. Bis dahin herrscht Funkstille – ein Szenario, das sich deutlich von der nun abgeschlossenen Upamecano-Saga unterscheidet.

Gnabry soll als Nächster verlängern

Serge Gnabry
Foto: IMAGO

Deutlich konkreter ist die Lage bei Serge Gnabry. Bereits in den vergangenen Tagen machten Berichte die Runde, wonach sich der FC Bayern und der Offensivspieler grundsätzlich auf eine Verlängerung verständigt haben sollen. Auch Sky bestätigt jetzt: Gnabry könnte unmittelbar nach der offiziellen Verkündung der Upamecano-Verlängerung der nächste Profi sein, der seinen Vertrag in München verlängert.

Im Raum steht ein neuer Kontrakt bis 2028. Dafür muss der 30-Jährige offenbar finanzielle Zugeständnisse machen. Demnach soll Gnabry rund 20 Prozent seines bisherigen Gehalts einbüßen – ein Schritt, der angesichts der neuen Gehaltsstruktur beim FC Bayern ins Bild passt.

Sportlich genießt der DFB-Nationalspieler weiterhin das Vertrauen von Cheftrainer Vincent Kompany. Vor allem seine Flexibilität in der Offensive macht Gnabry für den Belgier wertvoll. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum – Gnabry bleibt ein wichtiger Baustein im Münchner Kader.

Sollte es zeitnah zur nächsten Verlängerung kommen, hätte der FC Bayern innerhalb kürzester Zeit gleich zwei zentrale Weichen für die kommenden Jahre gestellt.

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