Der FC Bayern hat in den vergangenen drei Wochen ein enormes Pensum hinter sich gebracht. Sieben Spiele in nur 20 Tagen verlangten Spielern und Verantwortlichen alles ab. Doch auch wenn der Februar auf dem Papier deutlich entspannter wirkt, stehen für die Münchner nun mehrere richtungsweisende Duelle an.
Der Start ins neue Jahr verlief für den Rekordmeister zunächst beeindruckend. Mit dem 8:1 gegen den VfL Wolfsburg und dem 5:0 gegen RB Leipzig setzten die Bayern früh ein Ausrufezeichen. Doch je länger der Januar dauerte, desto mühsamer wurden die Auftritte. In der Champions League reichten zwei kontrollierte Arbeitssiege gegen Union Saint-Gilloise und die PSV Eindhoven, in der Bundesliga hingegen blieb der FCB zuletzt zweimal in Folge sieglos.
Nach dem 2:2 beim Hamburger SV überwog trotz des erneuten Punktverlusts die Erleichterung. Sportvorstand Max Eberl brachte die Gemütslage treffend auf den Punkt, als er von einem „sehr, sehr komplizierten Januar“ sprach und betonte, wie froh man sei, dieses Pensum hinter sich gelassen zu haben.
Weniger Spiele, aber hohe Fallhöhe

Der Februar bringt eine spürbare Entlastung im Kalender. In den kommenden vier Wochen stehen lediglich fünf Pflichtspiele an, nur eine englische Woche wartet auf das Team von Vincent Kompany. Der Eindruck von Entspannung trügt jedoch. Die Gegner haben es in sich – und jeder Ausrutscher könnte gravierende Folgen haben.
Zum Auftakt empfängt der FC Bayern am kommenden Sonntag die TSG Hoffenheim. Der Tabellendritte reist mit einer makellosen Serie von fünf Siegen in Folge an und gehört aktuell zu den formstärksten Teams der Liga. Nur drei Tage später folgt bereits das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Zwar gingen die jüngsten Ligaduelle deutlich an die Bayern, doch gerade in der Allianz Arena hat Leipzig bewiesen, dass man dem Rekordmeister gefährlich werden kann. Ein Pokal-Aus würde den ersten Titeltraum der Saison abrupt beenden. Wer eine Sportwette auf diese Spiele platzieren möchte, kann dies bei Meta Spins problemlos tun.
Bundesliga-Druck und Klassiker zum Monatsende
Nach dem Pokalkracher warten in der Liga zwei unangenehme Aufgaben. Zunächst geht es auswärts nach Bremen, anschließend empfängt der FCB Eintracht Frankfurt. Beide Teams treten nach Trainerwechseln mit neuem Impuls an und bergen entsprechendes Überraschungspotenzial. Nach den jüngsten Punktverlusten gegen Augsburg und den HSV können sich die Bayern hier keine weiteren Ausrutscher erlauben, wenn sie die Tabellenführung nicht unnötig in Gefahr bringen wollen.
Der Höhepunkt folgt zum Abschluss des Monats. Am 28. Februar kommt es im Dortmunder Signal-Iduna-Park zum Klassiker gegen Borussia Dortmund. Vor heimischer Kulisse könnte der BVB mit einem Sieg den Rückstand auf die Bayern weiter verkürzen und den Meisterkampf noch einmal anheizen.
Der Spielplan ist im Februar zwar überschaubarer, doch die Bedeutung der anstehenden Partien ist enorm. Für den FC Bayern wird dieser Monat zum echten Gradmesser – sportlich wie mental.
