Beim FC Bayern gibt es in der Personalie Josip Stanisic vorsichtige Entwarnung. Nach dem vorzeitigen Trainingsabbruch des Defensivspielers am Dienstag deuten erste Einschätzungen darauf hin, dass keine schwerwiegende Verletzung vorliegt.
Der 25-Jährige hatte die Einheit nach einer unglücklichen Aktion mit Teamkollege Jonathan Tah abbrechen müssen. Dabei zog sich Stanisic offenbar eine Blessur zu, die kurzfristig für Unruhe an der Säbener Straße sorgte. Laut einem Bericht der tz gibt es jedoch keine Hinweise auf eine ernsthafte Verletzung. Zwar verschob der kroatische Nationalspieler im Anschluss einen geplanten Videodreh für den vereinseigenen TV-Kanal, medizinisch soll die Situation aber deutlich weniger dramatisch sein als zunächst befürchtet.
Entwarnung nach kurzer Schrecksekunde

Die Erleichterung ist vor allem deshalb groß, weil Stanisic erst kürzlich aus einer Verletzung zurückgekehrt war. Mitte Januar hatte er sich erneut am rechten Sprunggelenk eine Kapselbandverletzung zugezogen und mehrere Spiele verpasst. Beim 2:2-Unentschieden in Hamburg feierte er am vergangenen Wochenende sein Startelf-Comeback und absolvierte direkt die vollen 90 Minuten.
Ein erneuter längerer Ausfall hätte die ohnehin angespannte Personalsituation auf den Außenverteidiger-Positionen weiter verschärft. Vor allem rechts hinten ist die Auswahl für Trainer Vincent Kompany aktuell überschaubar, weshalb jeder fit gemeldete Spieler von großer Bedeutung ist.
Hoffenheim-Spiel noch offen
Ob Stanisic am Sonntag im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (17:30 Uhr) zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Die kommenden Trainingstage sollen zeigen, wie der Körper auf die Belastung reagiert. Aktuell spricht jedoch vieles dafür, dass es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handelte.
Für den FC Bayern wäre ein zeitnaher Einsatz des Abwehr-Allrounders ein wichtiger Faktor, zumal nach den jüngsten Punktverlusten dringend wieder Stabilität gefragt ist – defensiv wie personell.
