Vor Bayern-Deal: Zwei Klubs hatten konkretes Interesse an Upamecano

Sebastian Mittag

Vor seiner als sicher geltenden Vertragsverlängerung beim FC Bayern hatte Dayot Upamecano offenbar ernsthafte Alternativen. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, gab es vor der finalen Einigung mit den Münchnern konkretes Interesse von zwei weiteren Vereinen.

Demnach beschäftigten sich Paris Saint-Germain sowie ein nicht namentlich genannter englischer Topklub intensiv mit einer Verpflichtung des französischen Innenverteidigers. Beide Klubs zeigten laut Romano konkretes Interesse und verfolgten die Situation rund um den auslaufenden Vertrag genau. Besonders PSG soll die Entwicklung des Nationalspielers aufmerksam beobachtet haben.

Auch Real Madrid prüfte die Möglichkeit eines Transfers. Zu konkreten Schritten kam es auf Seiten der Königlichen jedoch nicht. Nach Informationen von Romano gab es zwar Überlegungen, letztlich aber kein konkretes Angebot des spanischen Nobelklubs für Upamecano.

Upamecano soll bis 2030 beim FC Bayern verlängern

Trotz der Interessenten entschied sich der 26-Jährige am Ende bewusst für einen Verbleib in München. Nach einem langen und teils zähen Verhandlungspoker gab Upamecano dem FC Bayern seine Zusage und wird seinen Vertrag bis 2030 verlängern. Ausschlaggebend war dabei nicht nur das sportliche Gesamtpaket, sondern auch die Perspektive, weiterhin eine zentrale Rolle im Abwehrzentrum des Rekordmeisters einzunehmen. Wie inzwischen bekannt wurde, enthält der neue Vertrag auch eine Ausstiegsklausel.

Dayot Upamecano
Foto: IMAGO

Dass sich der Innenverteidiger trotz konkreter Anfragen für den FC Bayern entschied, wird an der Säbener Straße als starkes Signal gewertet.

Für die Münchner endet damit eine monatelange Hängepartie mit einem positiven Ergebnis. Upamecano bleibt, internationale Topklubs haben das Nachsehen – und der FC Bayern kann im Abwehrzentrum langfristig planen.

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