Gutes Zeichen: Bayern-Bosse sind optimistisch bei Wunschkandidat

Sebastian Mittag

Bei den Verantwortlichen des FC Bayern ist man offenbar optimistisch, was das Werben um einen Top-Transferkandidaten der Münchener angeht.

Der FC Bayern zeigt sich im Werben um Givairo Read weiterhin zuversichtlich. Nach Informationen von BILD-Fußballchef Christian Falk sind die Verantwortlichen an der Säbener Straße sehr optimistisch, den 19 Jahre alten Rechtsverteidiger von Feyenoord Rotterdam im Sommer verpflichten zu können.

Demnach verfügen die Münchner über einen klaren Plan für Read und haben dem Spieler eine konkrete sportliche Perspektive aufgezeigt. Entscheidend dabei: Der FC Bayern ist bereit, Angebote englischer Klubs zu gleichen Konditionen mitzugehen. Auch das wachsende Interesse aus der Premier League schreckt die Bayern demnach nicht ab.

Read gilt intern seit Monaten als Wunschkandidat für die langfristige Besetzung der rechten Außenverteidigerposition. Seine Dynamik, Athletik und Entwicklungskurve passen exakt in das Anforderungsprofil der sportlichen Führung. Trotz der hohen Wertschätzung kam es bislang jedoch nicht zu einem schnellen Durchbruch in den Gesprächen.

Givairo Read hat bei Feyenoord keine Ausstiegsklausel

Ein Grund dafür liegt in den Vertragsdetails. Read steht langfristig bei Feyenoord unter Vertrag und verfügt über keine Ausstiegsklausel. Entsprechend gilt ein Transfer als komplex. Nach Informationen aus dem Umfeld wird die mögliche Ablöse deutlich jenseits der 20-Millionen-Euro-Marke verortet, sogar Summen bis zu 30 Millionen Euro stehen im Raum.

Givairo Read
Foto: IMAGO

Trotzdem halten die Bayern an ihrem Interesse fest. Anders als zuletzt kolportiert, sehen die Verantwortlichen keinen Zeitdruck, sondern verfolgen eine strategische Lösung. Read wird nicht als kurzfristige Soforthilfe betrachtet, sondern als Baustein für die kommenden Jahre.

Intern ist man dennoch überzeugt, im entscheidenden Moment bereit zu sein. Die klare Haltung, finanzielle Konkurrenz aus England nicht zu scheuen, unterstreicht das Selbstvertrauen der Bayern-Bosse. In München rechnet man fest damit, im Sommer gute Karten zu haben.

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