„Wir sind nah dran“: Eberl kündigt Upamecano-Verlängerung an

Tim Schoster

Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano stehen vor dem Abschluss. Seit Wochen arbeiten beide Seiten an einer Lösung. Nun gibt es ein klares Signal aus der Klubführung.

Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim sprach Sportvorstand Max Eberl über den aktuellen Stand der Verhandlungen. Auf die Frage, ob die Verlängerung bereits fix sei, sagte er: „Wir sind nah dran. Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg und werden uns freuen, wenn wir es endlich bekannt geben können.“ Eine offizielle Verkündung steht zwar noch aus, doch die Aussagen lassen auf eine zeitnahe Einigung schließen.

Zuletzt wurde berichtet, dass sich die Gespräche auf der Zielgeraden befinden und die Verlängerung nur noch an letzten Details hängt. Nach dem monatelangen Vertragspoker soll es inzwischen eine grundsätzliche Einigung zwischen Klub und Spielerseite geben.

Upamecano bekommt Mega-Vertrag

Dayot Upamecano
Foto: IMAGO

Im Raum steht ein langfristiger Vertrag bis 2030. Upamecano soll mit dem neuen Kontrakt zu den Topverdienern im Kader aufsteigen und künftig ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro beziehen. Ein wesentlicher Knackpunkt der Verhandlungen war zuletzt das Handgeld. Während die Spielerseite ursprünglich auf eine einmalige Zahlung in höherer Größenordnung gedrängt haben soll, wollten die Bayern die Summe über die Vertragslaufzeit strecken. Schlussendlich sollen sich beide Seiten auf ein reduziertes Handgeld geeinigt haben, das in mehreren Raten ausgezahlt wird.

Auch eine Ausstiegsklausel spielte in den Gesprächen eine Rolle. Demnach soll eine festgeschriebene Ablöse im Bereich von rund 65 Millionen Euro Bestandteil des neuen Vertrags sein, die jedoch erst ab einem späteren Zeitpunkt greifen würde. Genau diese Struktur war für die Bayern wichtig, um finanzielle Risiken zu minimieren und dennoch Planungssicherheit zu erhalten.

Trotz eines zwischenzeitlich ungewöhnlichen Verlaufs – inklusive erhöhter Druckphase seitens des Klubs – gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass der Deal noch scheitert. Zu klar ist die sportliche Bedeutung des 27-Jährigen, zu weit fortgeschritten sind die Gespräche.

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