Monatelang haben der FC Bayern und Dayot Upamecano um jedes Detail gefeilscht, nun ist der Knoten endgültig geplatzt. Die Vertragsverlängerung des französischen Innenverteidigers steht unmittelbar bevor – und wurde erstmals nicht von Transfer-Insidern, sondern von höchster Stelle bestätigt. Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen machte nach dem 5:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim unmissverständlich klar, dass der Deal praktisch abgeschlossen ist.
Während Sportvorstand Max Eberl im Vorfeld der Partie noch von einem sehr nahen Durchbruch gesprochen hatte, ging Dreesen einen entscheidenden Schritt weiter. „Wenn man sich untereinander vertraut und sich das Ja-Wort gibt, dann ist es nicht mehr entscheidend, wann man den Vertrag unterschreibt. Es hakt an nichts, es ist nur eine Frage von Tagen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende und ließ damit keinen Zweifel mehr an der Verlängerung aufkommen.
Upamecano steigt zum Topverdiener auf

Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Dayot Upamecano einen neuen Vierjahresvertrag bis 2030 unterschreiben. Damit bindet der FC Bayern einen seiner wichtigsten Defensivspieler langfristig und schafft zugleich Planungssicherheit im Abwehrzentrum. Finanziell rückt der 27-Jährige in neue Dimensionen vor: Sein Jahresgehalt soll künftig bei rund 20 Millionen Euro liegen, womit er zu den absoluten Topverdienern an der Säbener Straße aufsteigt.
Zusätzlich erhält der französische Nationalspieler ein stattliches Handgeld. Je nach Quelle bewegt sich dieses zwischen 15 und 20 Millionen Euro – ein zentraler Punkt, der den Vertragspoker über Monate verzögert hatte und intern wie extern für Diskussionen sorgte.
Ausstiegsklausel lässt Hintertür offen
Trotz der langfristigen Laufzeit ist ein Verbleib Upamecanos bis 2030 nicht in Stein gemeißelt. Teil des neuen Vertrags ist eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro. Diese soll ab dem Sommer 2027 greifen und dem Innenverteidiger die Möglichkeit eröffnen, den FC Bayern vorzeitig zu verlassen.
Für die Münchner Verantwortlichen ist das Gesamtpaket dennoch ein Erfolg. Nach langem Zögern, wiederholten Nachbesserungen und öffentlichem Druck haben die Bayern einen Leistungsträger gehalten, der sportlich unter Vincent Kompany eine Schlüsselrolle einnimmt. Dass nun ausgerechnet der CEO selbst den bevorstehenden Vollzug bestätigt, unterstreicht die Bedeutung dieser Personalentscheidung – und setzt einen Schlusspunkt unter eine der zähesten Vertragssagen der jüngeren Vereinsgeschichte.
