Harry Kane ist nicht nur sportlich das Gesicht des FC Bayern – er ist auch zu einem absoluten Publikumsliebling in München geworden. Genau deshalb sorgen aktuelle Berichte aus England, Spanien und Deutschland für Aufsehen: Mindestens zwei Klubs aus Saudi-Arabien sollen bereit sein, im kommenden Sommer bis zu 100 Millionen Euro für den 32-Jährigen auf den Tisch zu legen.
Den Anfang machte der kicker, inzwischen haben mehrere internationale Medien nachgezogen. Demnach beschäftigen sich Al-Ahli und Al-Ittihad intensiv mit einer Verpflichtung des englischen Nationalspielers. Vor allem Al-Ittihad sucht nach den Abgängen von Karim Benzema und N’Golo Kanté dringend ein neues Aushängeschild für die Offensive.
100 Millionen Euro für einen 32-Jährigen?
Dem Vernehmen nach sind die saudischen Top-Klubs bereit, eine Ablöse von 100 Millionen Euro für den Top-Torjäger zu bezahlen, was angesichts von Kanes Alter und Restvertragslaufzeit durchaus bemerkenswert ist. Sein Arbeitspapier an der Säbener Straße läuft noch bis Sommer 2027. Nach der kommenden Saison hätte er also nur noch ein Jahr Vertrag.
Gerade deshalb wäre ein dreistelliger Millionenbetrag für den FC Bayern wirtschaftlich hochinteressant. Zum Vergleich: Kane war im Sommer 2023 selbst für rund 95 Millionen Euro von Tottenham nach München gewechselt – inklusive möglicher Boni kann die Summe auf rund 100 Millionen Euro ansteigen. Ein Verkauf zu ähnlichen Konditionen würde bilanziell kaum Verlust bedeuten.
Intern genießt Kane allerdings höchste Wertschätzung. Sportlich liefert er konstant auf Weltklasseniveau, führt regelmäßig die Torjägerlisten an und ist zentraler Bestandteil der sportlichen Planung. Ein Verkauf wäre daher nicht nur eine wirtschaftliche, sondern vor allem eine strategische Grundsatzentscheidung.
Verdopplung des Gehalts als Lockmittel

Für Kane persönlich wäre ein Wechsel in die Saudi Pro League finanziell extrem reizvoll. Beim FC Bayern soll der Stürmer aktuell rund 25 Millionen Euro pro Jahr verdienen. In Saudi-Arabien könnte sich dieses Gehalt laut Berichten mindestens verdoppeln – im Raum stehen Summen von 50 Millionen Euro jährlich oder sogar mehr.
Neben den finanziellen Argumenten spielen aber auch sportliche und familiäre Faktoren eine Rolle. Kane fühlt sich in München wohl, seine Familie ist gut integriert. Zudem arbeiten die Bayern aktuell an einer möglichen Vertragsverlängerung über 2027 hinaus.
Interessant ist zudem, dass Kane zuletzt auch mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht wurde. Entsprechende Angebote soll er Medienberichten zufolge jedoch abgelehnt haben.
Ein Abschied im Sommer erscheint derzeit aber eher unwahrscheinlich. Klub und Spieler haben sich zuletzt sehr deutlich positioniert und möchten die erfolgreiche Zusammenarbeit über 2027 hinaus verlängern. Im Raum steht ein neuer Vertrag bis 2028 mit Option auf ein weiteres Jahr.
