Insider enthüllt! Bayern arbeitet am ablösefreien Transfer-Coup

Tim Schoster

Der FC Bayern sondiert weiter den Markt für die Defensive – und das trotz der sich anbahnenden Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano. Nun taucht mit John Stones ein prominenter Name auf. Ein englischer Insider bringt neue Bewegung in die Gerüchte und verweist auf erste Aktivitäten der Münchner im Hintergrund.

Nach Informationen des britischen Transfer-Insiders Mark Brus beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister mit einer möglichen Verpflichtung des Manchester-City-Verteidigers. Noch vor wenigen Wochen war berichtet worden, dass der 31-Jährige in München keine konkrete Rolle spiele. Laut Brus hat sich die Lage jedoch verändert.

Im Gespräch mit dem Portal Caught Offside beruft sich der Journalist auf eine Quelle aus dem Umfeld des Spielers: „Bayern hat hinter den Kulissen schon Schritte unternommen, um Jones zu überreden. Sein alter Teamkollege Vincent Kompany könnte der Schlüssel sein. Genauso wie Harry Kane. Eine finale Entscheidung wird aber nicht jetzt fallen.“

Demnach sollen die Bayern zumindest lose Kontakte geknüpft haben. Besonders die Verbindung zu Vincent Kompany, der Stones aus gemeinsamen Zeiten in der Premier League kennt, sowie Landsmann Harry Kane könnten eine Rolle spielen.

Ablösefrei im Sommer 2026?

John Stones
Foto: IMAGO

Brisant ist vor allem die Vertragssituation des englischen Nationalspielers. Stones ist nur noch bis Sommer 2026 an Manchester City gebunden. Laut Caught Offside verdichten sich jedoch die Hinweise, dass er keinen neuen Vertrag mehr erhalten könnte. Damit wäre er am Saisonende ablösefrei zu haben.

Neben dem FC Bayern sollen auch Atlético Madrid und die AC Mailand die Situation aufmerksam verfolgen. Die Konkurrenz schläft also nicht.

Erst in jüngster Vergangenheit hatte die BILD berichtet, Stones sei für die Münchner zwar grundsätzlich eine „interessante Option“, die Spur sei jedoch nicht wirklich heiß. Die jüngsten Aussagen aus England legen nun nahe, dass sich hinter den Kulissen zumindest etwas bewegt.

Sportlich ist Stones bei Manchester City längst kein unumstrittener Stammspieler mehr. In der laufenden Premier-League-Saison stand der Routinier lediglich viermal in der Startelf. Seit seinem Wechsel vom FC Everton im Jahr 2016 hat er zahlreiche Titel mit den Citizens gewonnen, spielt inzwischen jedoch nicht mehr die zentrale Rolle früherer Jahre.

Ob aus den ersten Sondierungen tatsächlich ein konkreter Transferplan wird, bleibt offen. Klar ist aber: Der FC Bayern hält sich im Hintergrund Optionen offen – selbst auf Positionen, die vermeintlich bereits gut besetzt sind.

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