Bittere Nachrichten für den FC Bayern? Ein geplanter Millionen-Deal könnte ins Wanken geraten – und der Auslöser liegt in London. Die Entlassung von Tottenham-Coach Thomas Frank hat direkte Auswirkungen auf die Zukunft von João Palhinha.
Der Portugiese war im vergangenen Sommer auf Leihbasis von München zu den Spurs gewechselt. Im Vertrag ist eine Kaufoption in Höhe von rund 30 Millionen Euro verankert. Aus Bayern-Sicht schien vieles darauf hinzudeuten, dass Tottenham diese Option ziehen würde. Nun mehren sich jedoch die Zweifel.
Wie das Portal TEAMtalk berichtet, spielte Thomas Frank eine zentrale Rolle bei der Verpflichtung Palhinhas. Der 52-Jährige soll intern massiv für den Mittelfeldspieler geworben und sich klar für eine feste Verpflichtung ausgesprochen haben. Mit seiner Entlassung fehlt Palhinha jetzt ausgerechnet der wichtigste Fürsprecher.
Spurs zögern – Bayern droht Einnahmeverlust

Nach Informationen aus England wollen die Tottenham-Verantwortlichen aktuell keine endgültige Entscheidung treffen. Zum einen steht Franks Nachfolger bisher nicht fest, zum anderen will man die sportliche Gesamtsituation neu bewerten. Die Spurs rutschten nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Newcastle auf Rang 16 der Premier League ab und kämpfen plötzlich um Stabilität statt um internationale Plätze.
Bereits im Januar hatte talkSPORT berichtet, dass es intern durchaus Diskussionen über Palhinhas sportlichen Mehrwert gebe – und das, obwohl Frank damals noch im Amt war. Ohne dessen Rückendeckung erscheint eine feste Verpflichtung jetzt deutlich unwahrscheinlicher.
Für den FC Bayern steht damit ein möglicher Einnahmeverlust im Raum. Die eingeplanten 30 Millionen Euro aus der Kaufoption könnten bei einem Tottenham-Rückzieher wegfallen. In diesem Fall würde Palhinha im Sommer an die Säbener Straße zurückkehren, zu einem Verein, der nicht mehr mit ihm plant.
