Neuer angeschlagen raus: Bayern-Boss gibt Update

Felix Flechsig

Manuel Neuer wurde beim Auswärtsspiel des FC Bayern gegen Werder Bremen zur Halbzeit durch Jonas Urbig ersetzt. Was steckt hinter der vorzeitigen Auswechslung des Kapitäns?

Schon auf dem Weg in die Kabine nach dem Pausenpfiff konnte man Manuel Neuer sehen, wie er sich mit dem Teamdoktor sowie Torwarttrainer Michael Rechner des FC Bayern austauschte. 15 Minuten später wurde klar: Er kann nicht mehr weitermachen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Jonas Urbig für den 39-Jährigen in die Partie.

Wie der Verein selbst in seinem Liveticker verrät, musste Neuer „mit leichten Wadenproblemen“ in der Kabine bleiben. Sein vorzeitiger Feierabend scheint also lediglich präventiv gewesen zu sein. Wie lange und ob er überhaupt ausfallen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Freund spricht von „Vorsichtsmaßnahme“

Kurz nach Abpfiff stand Bayern-Sportdirektor Christoph Freund am Sky-Mikrofon Rede und Antwort. Prompt wurde er nach dem Gesundheitszustand Neuers gefragt und antwortete: „Er hat eine leichte Verhärtung. Es war eine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten jetzt nichts riskieren, aber es sollte nichts Schlimmeres sein.“ Damit sollte also klar sein, dass sich der Rekordmeister keine allzu großen Sorgen um seine Nummer eins machen muss.

Zumal sein Ersatz Jonas Urbig auch heute wieder zeigte, was für ein Potenzial in ihm steckt. Insbesondere beim Abschluss von Romano Schmid aus kurzer Distanz war zu sehen, was für eine Reaktionsschnelligkeit Urbig imstande ist zu zeigen. Seine Leistung bewertete Freund folgendermaßen: „Sehr gut! Einfach auch seine Körpersprache, wie er mitspielt, er ist so aktiv. Er ist einfach richtig gut. Immer wenn er reinkommt, immer wenn wir ihn brauchen, ist er da. Er hat es wieder sehr gut gemacht!“

Ob Urbig auch am kommenden Wochenende gegen Frankfurt zwischen den Pfosten stehen wird, ist unklar. Angesichts der leichten Entwarnung von Freund dürfte Neuer allerdings höchstwahrscheinlich wieder einsatzbereit sein.

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