Auch wenn Harry Kane vertraglich noch bis 2027 an den FC Bayern gebunden ist und vieles auf einen Verbleib über den Sommer hinaus hindeutet, richten die Münchner ihren Blick offenbar bereits in die Zukunft. Wie das Portal Fichajes berichtet, soll Igor Thiago vom FC Brentford als möglicher Nachfolger des englischen Top-Torjägers gehandelt werden.
Demnach gilt der 24-jährige Brasilianer intern sogar als „Hauptkandidat“ für die langfristige Perspektive im Sturmzentrum. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße sollen insbesondere von seinem „bewährten Torinstinkt“ angetan sein. In der laufenden Premier-League-Saison kommt Thiago nach 26 Einsätzen bereits auf 17 Treffer und eine Vorlage – Zahlen, die ihn auf der Insel endgültig ins Rampenlicht katapultiert haben.
Brentford ruft 80 Millionen Euro auf

Erst kürzlich verlängerte der groß gewachsene Mittelstürmer seinen Vertrag bei den Bees bis 2027. Entsprechend selbstbewusst tritt Brentford in möglichen Verhandlungen auf. Laut dem Bericht fordert der englische Klub mindestens 80 Millionen Euro für seinen Angreifer. Eine Summe, die deutlich über dem aktuell geschätzten Marktwert von rund 35 Millionen Euro liegt.
Dennoch heißt es, dass die Bayern ein erstes Angebot vorbereiten könnten. Konkrete Gespräche oder offizielle Annäherungen sind allerdings nicht bestätigt. Zudem gilt die Quelle nicht als primäre Referenz für Bayern-Interna, weshalb die Meldung mit Vorsicht zu genießen ist.
Alles hängt an Harry Kane
Entscheidend für die Personalie dürfte ohnehin die Zukunft von Harry Kane sein. Der 31-Jährige ist weiterhin der Fixpunkt im Offensivspiel des deutschen Rekordmeisters. Nach Informationen der BILD ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Kane auch in der kommenden Saison das Trikot der Münchner trägt. Gerüchte über einen möglichen Wechsel nach Saudi-Arabien seien aktuell nicht konkret.
Sollte Kane tatsächlich bleiben, wäre ein Transfer in dieser Größenordnung kaum realistisch – zumal die Bayern mit Nicolas Jackson derzeit einen Backup unter Vertrag haben und im Sommer ohnehin mehrere Kaderbaustellen adressieren müssen.
Klar ist jedoch: Der FC Bayern denkt strategisch. Auch wenn Kane noch auf höchstem Niveau performt, wird an der Isar bereits an Szenarien für die Zeit danach gearbeitet. Ob Igor Thiago dabei tatsächlich eine ernsthafte Rolle spielt oder lediglich ein Name auf einer langen Liste ist, bleibt abzuwarten.
