Neue Details enthüllt! Warum Leon Goretzka nicht zu Atlético Madrid wollte

Felix Flechsig

Leon Goretzka und Atlético Madrid – es war mehr als nur ein loses Gerücht. Im Winter stand der Mittelfeldspieler des FC Bayern offenbar kurz vor einem Wechsel zu den Rojiblancos. Am Ende entschied sich der 31-Jährige jedoch gegen einen sofortigen Abschied aus München. Nun wird klar: Hinter der Absage steckte mehr als nur sportliche Loyalität.

Dass Goretzka den Rekordmeister im Sommer verlassen wird, gilt inzwischen als beschlossene Sache. Sportdirektor Christoph Freund bestätigte Ende Januar offen, dass sich die Wege nach Vertragsende trennen werden.

Atlético zeigte Transparenz – doch es passte nicht

Leon Goretzka
Foto: IMAGO

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge war Atlético Madrid besonders konkret. Es habe nicht nur Interesse gegeben, sondern auch Gespräche und Verhandlungen. Die Spanier sollen dabei sowohl sportliche Perspektiven als auch finanzielle Rahmenbedingungen klar kommuniziert haben. Transparenz war laut Bericht ausdrücklich gegeben.

Dennoch kamen Klub und Spieler offenbar nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Unterschiedliche Vorstellungen bei Vertragsdetails und Gesamtpaket erschwerten eine Einigung. Nach dem 3:0-Sieg in Bremen äußerte sich Goretzka selbst zu den Wechselgerüchten und betonte seine Entscheidung für einen Verbleib bis zum Sommer: „Auch wenn einen so große Vereine umwerben und Interesse da ist, habe ich mich trotzdem klar zum FC Bayern bekannt. Wir haben diese Saison einfach das Gefühl, dass alles möglich ist.“

Diese Aussage unterstreicht, dass der sportliche Reiz einer möglichen Titeljagd in München eine Rolle spielte. Doch laut Transfer-Insider Ekrem Konur war das nicht der einzige Grund für die Absage.

Premier League offenbar bevorzugtes Ziel

Demnach präferiert Goretzka einen Wechsel in die Premier League. Seine Berater sollen bereits aktiv an einer Zukunft auf der Insel arbeiten. Das englische Portal TEAMtalk berichtet, dass innerhalb der vergangenen Wochen Gespräche mit mehreren Topklubs geführt wurden. Ziel sei es gewesen, frühzeitig das Interesse für einen ablösefreien Wechsel im Sommer auszuloten.

Dem Bericht zufolge wurden unter anderem Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Tottenham Hotspur und Newcastle United kontaktiert. Mehrere Klubs sollen positive Signale gesendet haben. Besonders konkret sei es bei Arsenal geworden. Am Deadline Day habe es demnach sogar eine offizielle Anfrage bezüglich Goretzkas Verfügbarkeit gegeben. Sportdirektor Andrea Berta sehe in ihm eine Option für das zentrale Mittelfeld.

Auch außerhalb Englands bleibt das Interesse bestehen. Neben Atlético beobachten laut TEAMtalk auch die AC Mailand und Olympique Marseille die Entwicklung aufmerksam.

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