Offensiv-Star im Blick: Schlagen die Bayern in Belgien zu?

Tim Schoster

Der FC Bayern sondiert weiter intensiv den internationalen Markt. Besonders ein junges Offensivtalent aus Belgien sorgt aktuell für Aufmerksamkeit. Im Sommer könnte sich ein echter Transferpoker anbahnen.

Konstantinos Karetsas ist ins Visier mehrerer europäischer Topklubs geraten. Laut transferfeed zählt auch der FC Bayern zu den Vereinen, die den Offensivspieler des KRC Genk genau beobachten. Demnach wird bereits jetzt mit starker Konkurrenz im kommenden Sommer gerechnet.

Der 18-Jährige wird derzeit mit einem Marktwert von 28 Millionen Euro geführt. Klar ist jedoch: Genk soll deutlich höhere Ablösevorstellungen haben. Auch Borussia Dortmund beschäftigt sich konkret mit dem Griechen. Nach Informationen der Bild haben BVB-Scouts Karetsas mehrfach live beobachtet, es bestehe großes Interesse. Allerdings sei das Talent nicht unter 35 Millionen Euro zu haben – eine Summe, die für die Dortmunder aktuell schwer zu stemmen ist.

Kein Platz für Karetsas im Bayern-Kader?

Konstantinos Karetsas
Foto: IMAGO

Bereits im Dezember wurde berichtet, dass sich auch der FC Bayern mit dem belgisch-griechischen Offensiv-Allrounder auseinandersetzt. Karetsas gilt als eines der spannendsten Talente seines Jahrgangs und hat sich in Genk trotz seines jungen Alters einen festen Platz in der Mannschaft erarbeitet. In 35 Pflichtspielen kommt der offensive Mittelfeldspieler in der laufenden Saison auf 17 direkte Torbeteiligungen.

Karetsas agiert bevorzugt zwischen den Linien, sucht aktiv das Eins-gegen-eins und bringt Tempo in Umschaltmomente. Seine Flexibilität im Offensivbereich macht ihn für mehrere Systeme interessant. Neben Einsätzen im zentralen offensiven Mittelfeld wurde er auch in halbrechten Räumen eingesetzt.

Beim FC Bayern ist die Konkurrenz in diesen Bereichen aktuell allerdings prominent besetzt. Mit Jamal Musiala, Lennart Karl, Serge Gnabry, Michael Olise und Luis Díaz verfügen die Münchner über mehrere Optionen im offensiven Zentrum und auf den Flügeln. Dennoch beobachten die Verantwortlichen weiterhin gezielt junge Spieler mit Entwicklungspotenzial.

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