Harry Kane schreibt weiter Geschichte. Der Stürmer des FC Bayern hat eine magische Marke erreicht und dabei sogar Cristiano Ronaldo hinter sich gelassen. Der 32-Jährige sorgt einmal mehr für Zahlen, die für sich sprechen.
Mit seinem Doppelpack beim 3:0-Auswärtssieg in Bremen knackte Kane am Samstagabend die Marke von 500 Pflichtspieltoren für Verein und Nationalmannschaft. Für diese historische Bestmarke benötigte der Engländer 743 Spiele. Cristiano Ronaldo erreichte die 500-Tore-Marke erst nach 753 Partien, lediglich Lionel Messi war mit 632 Einsätzen schneller.
Der Führungstreffer in Bremen fiel vom Elfmeterpunkt. Es war bereits das 100. Tor seiner Karriere per Strafstoß. Kane blieb eiskalt, brachte die Münchner in Führung und ebnete damit den Weg zum nächsten Bundesliga-Erfolg.
78 Tore erzielte Englands Kapitän bislang für die „Three Lions“ und ist damit alleiniger Rekordtorschütze seines Landes. Auf Vereinsebene begann sein Weg bei Leihstationen wie Leyton Orient, Leicester City und dem FC Millwall. Bei Tottenham Hotspur reifte er anschließend mit 280 Treffern zur Klub-Ikone.
Kompany: „Meisterschaft wichtiger als der Rekord“

Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 liefert Kane auch beim FC Bayern konstant ab. Bis Mitte Februar 2026 steht der Mittelstürmer bei 125 Toren in 131 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister. In der laufenden Bundesliga-Saison kommt er nach 22 Spieltagen auf 26 Treffer und stellte damit den Bestwert von Robert Lewandowski ein.
Nach dem Abpfiff blieb Kane trotz des historischen Meilensteins ruhig und fokussiert: „Natürlich macht es mich stolz, 500 Tore erzielt zu haben“, erklärte er. „Aber es war harte Arbeit! Deswegen freut es mich, dass ich es geschafft habe. Aber das Wichtigste heute war, dass wir gewonnen haben und kein Gegentor kassiert haben.“
Auch mit Blick auf weitere mögliche Rekorde wollte der 32-Jährige nichts vorwegnehmen: „Alles ist möglich, aber es ist natürlich noch ein langer Weg und es ist ein unglaublicher Rekord. Ich bin gut drauf und bin froh, heute wieder getroffen und dem Team geholfen zu haben. Fürs Erste geht es darum, das nächste Tor zu erzielen.“
Trainer Vincent Kompany stellte nach der Partie die Konstanz seines Angreifers heraus: „Dass er Tore macht, das ist Harry Kane. Er wird das immer wieder machen.“ Gleichzeitig betonte der Bayern-Coach: „Aber ich gehe davon aus, dass die Meisterschaft wichtiger für ihn ist als der Rekord.“
