Joshua Kimmich hat nach dem 3:0-Auswärtssieg des FC Bayern bei Werder Bremen für einen ungewöhnlichen Auftritt gesorgt. Statt Regeneration stand für den 30-Jährigen am Sonntag ein Ausflug nach Antholz auf dem Programm – und dort suchte sich der Mittelfeldchef direkt eine besondere Herausforderung.
Kimmich tauschte den Fußball gegen ein Kleinkalibergewehr und trat an einem speziellen Schießstand gegen niemand Geringeren als Biathlon-Ikone Johannes Thingnes Bö an. Der Norweger, mehrfacher Olympiasieger und Rekordweltmeister, hatte seine Karriere im vergangenen Jahr beendet, ließ sich das Duell mit dem Bayern-Star aber nicht entgehen.
„Ich gebe dir einen Vorsprung“, frotzelte Bö in einem Video, das später in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Kimmich lehnte jedoch dankend ab.
Was folgte, verblüffte selbst den ehemaligen Dominator der Szene. Kimmich verfehlte wie Bö lediglich eine Scheibe – und das bei nahezu identischer Schussfrequenz. Für einen Profi-Fußballer ein beachtliches Ergebnis, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht ganz denen eines Weltcups entsprachen: Die Scheiben standen nicht wie üblich in 50 Metern Entfernung, sondern deutlich näher.
Kimmich bei Verfolgungsrennen in Antholz
In einem Instagram-Post des Biathlon-Weltverbands IBU hieß es anschließend, der Bayern-Profi habe offenbar auch im Biathlon „das Zeug zum Erfolg“. Auch Bö selbst teilte den Beitrag auf seinem Account.
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Neben dem Show-Duell verfolgte Kimmich gemeinsam mit seiner Frau Lina die olympischen Verfolgungsrennen in Antholz und zeigte einmal mehr seine Begeisterung für andere Sportarten. Bereits im Vorfeld hatte er zusammen mit Jamal Musiala und Serge Gnabry ein Motivationsvideo an die deutsche Olympia-Mannschaft geschickt.
Kimmich beweist damit sportliche Vielseitigkeit – und sorgte ganz nebenbei für Staunen bei einer Biathlon-Legende.
