Beim FC Bayern ist in der Innenverteidigung eine Entscheidung gefallen. Ein Name, der zuletzt immer wieder gehandelt wurde, spielt in den aktuellen Planungen keine Rolle mehr. Die Münchner streichen ein begehrtes Talent von ihrer Liste.
Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, sehen die Verantwortlichen Luka Vuskovic inzwischen außerhalb ihres finanziellen Rahmens. Nach der offiziell verkündeten Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano seien die Prioritäten klar verteilt, ein zusätzlicher Millionen-Transfer für das Abwehrzentrum gilt demnach als nicht darstellbar.
Neben den wirtschaftlichen Aspekten spielt auch die sportliche Perspektive eine entscheidende Rolle. Mit Jonathan Tah und Upamecano verfügt der Rekordmeister über zwei etablierte Stammkräfte im Abwehrzentrum, hinzu kommen Minjae Kim sowie Hiroki Ito als weitere Optionen. Für einen 18-Jährigen wie Vuskovic wäre es unter diesen Voraussetzungen schwierig, regelmäßig Spielpraxis zu erhalten – ein Faktor, der für seine Entwicklung als besonders wichtig gilt.
Eberl findet deutliche Worte zu Vuskovic

Zuvor wurde berichtet, dass sich die Bayern intensiv mit dem kroatischen Talent beschäftigen. Sportvorstand Max Eberl hatte allerdings bereits vor der Bekanntgabe der Upamecano-Verlängerung betont: „Zunächst einmal müssen wir unsere ‚internen Transfers‘ [Vertragsverlängerungen] regeln. Wenn das erledigt ist, haben wir eine hochkarätige Abwehr.“
Gleichzeitig stellte er klar: „Das heißt nicht, dass Vuskovic kein guter Spieler ist. Er ist 18, spielt eine hervorragende Saison beim HSV und gehört zu Tottenham.“
Mit Blick auf die Konkurrenzsituation im eigenen Kader erklärte Eberl zudem: „Aber auch der FC Bayern hat mit Jonathan Tah, Upa und Minjae sehr gute Innenverteidiger – und wir haben auch noch Ito und Stani, die dort spielen können.“
Im Januar 2026 ist Vuskovic laut Falk damit kein konkretes Thema mehr beim FC Bayern.
