Nächste Hiobsbotschaft für den FC Bayern: Manuel Neuer wird länger fehlen als ohnehin befürchtet – und soll definitiv das Bundesliga-Spitzenspiel bei Borussia Dortmund verpassen.
Wie Sky berichtet, fällt der 39-Jährige mindestens drei Wochen aus. Damit steht fest: Neuer wird die Reise nach Dortmund am 28. Februar nicht antreten können. Für den Rekordmeister ist das der nächste Rückschlag nach der ohnehin schon ernsten Diagnose eines Faserrisses in der linken Wade.
Nach dem 3:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen war zunächst noch von einer Vorsichtsmaßnahme die Rede gewesen, als Neuer zur Halbzeit ausgewechselt wurde. Trainer Vincent Kompany und die Verantwortlichen hatten versucht, die Situation einzuordnen. Die eingehenden Untersuchungen brachten jedoch die ernüchternde Gewissheit: Der Kapitän muss pausieren – und das länger als erhofft.
Mindestens drei Wochen Zwangspause bedeuten, dass Neuer neben der Partie gegen Eintracht Frankfurt auch das Duell mit dem BVB verpassen wird. Gerade das Spiel in Dortmund gilt als Schlüsselpartie im Titelrennen. Ohne ihre etatmäßige Nummer eins müssen die Bayern dort bestehen.
Urbig rückt erneut in den Fokus
Vertreten wird Neuer weiterhin von Jonas Urbig. Der 22-Jährige kam in Bremen nach der Pause ins Spiel und zeigte eine souveräne Leistung. Kompany hatte bereits mehrfach betont, dass er „volles Vertrauen“ in seinen jungen Keeper habe.
Für Urbig ist es nun die nächste große Bewährungsprobe – ausgerechnet in einer Phase, in der die Bayern in mehreren Wettbewerben um entscheidende Punkte kämpfen. Auch mit Blick auf die Champions League im März hoffen die Münchner, dass Neuer rechtzeitig wieder einsatzbereit ist.

Die Verletzung bekommt zudem eine zusätzliche Brisanz: Neuers Vertrag läuft im Sommer aus, die Zukunft des Weltmeisters ist weiterhin offen. Zuletzt hatten die Verantwortlichen betont, man wolle ohne Zeitdruck entscheiden. Ein längerer Ausfall mitten in der Saison wirft zwangsläufig neue Fragen auf.
Fest steht: Der FC Bayern muss im Topspiel in Dortmund ohne seinen Kapitän auskommen. Und die Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Jonas Urbig.
