Ist Fisnik Asllani beim FC Bayern doch noch nicht vom Tisch? Während zuletzt berichtet wurde, der Hoffenheimer sei kein Thema mehr an der Säbener Straße, zeichnet sich nun ein anderes Bild ab.
Nach Informationen der Sport BILD steht der 23-Jährige weiterhin im Fokus der Münchner. Demnach beobachten die Verantwortlichen die Entwicklung des Angreifers nach wie vor genau. Asllani besitzt bei der TSG Hoffenheim eine Ausstiegsklausel in Höhe von unter 30 Millionen Euro – ein finanziell überschaubarer Rahmen für einen entwicklungsfähigen Offensivspieler.
Die Rolle wäre klar definiert: Hinter Harry Kane ist die Mittelstürmer-Position beim FC Bayern langfristig besetzt. Asllani würde nicht als Sofort-Stammspieler kommen, sondern als Ergänzung mit Perspektive. Ein Transfer wäre demnach strategischer Natur – ein Spieler, der sich entwickeln und perspektivisch mehr Verantwortung übernehmen könnte.
In der Vergangenheit hatte es gegenteilige Signale gegeben. Der kicker hatte berichtet, dass Asllani intern als nicht ideal passend eingeschätzt werde – unter anderem wegen seines fehlenden Tempos. Unter Vincent Kompany spielt Dynamik im Offensivspiel eine zentrale Rolle, was als mögliches K.o.-Kriterium gewertet wurde.
Asllani könnte guter Deal für den FC Bayern sein
Dennoch scheint das Kapitel Asllani beim FC Bayern nicht geschlossen zu sein. Seine Technik, sein Torinstinkt und seine Spielintelligenz werden weiterhin geschätzt. Acht Tore und sieben Vorlagen in der laufenden Saison unterstreichen seine Qualitäten.

Entscheidend dürfte sein, wie sich die Kaderstruktur im Sommer entwickelt. Sollte der FC Bayern punktuell nachlegen wollen, ohne die Gehaltsstruktur massiv zu belasten, könnte Asllani in dieses Profil passen. Die Ausstiegsklausel sorgt zudem für Planungssicherheit.
Klar ist: Mit Kane als unumstrittener Nummer eins sucht der Rekordmeister keinen teuren Konkurrenzkampf, sondern vielmehr eine verlässliche Alternative mit Entwicklungspotenzial. In diesem Kontext bleibt Asllani offenbar weiterhin eine Option.
