Beim FC Bayern soll bei Transfers und Verlängerungen künftig finanziell auf die Bremse getreten werden. Um neue Einnahmen zu erschließen, gibt es jetzt offenbar schon für den kommenden Sommer einen konkreten Plan.
Der FC Bayern denkt beim Thema Transfers längst nicht nur an mögliche Verkäufe oder Einsparungen im Kader. Nach Informationen der Sport BILD arbeiten die Münchner parallel daran, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen – insbesondere mit Blick auf den Sommer 2026.
Demnach steht der Rekordmeister aktuell in konkreten Verhandlungen über ein Testspiel in Hongkong. Darüber hinaus sind Südkorea und Thailand als weitere Austragungsorte für die Vorbereitung im Gespräch. Ziel ist eine umfangreiche Asien-Tour im Sommer 2026.
Die Reisepläne verfolgen dabei zwei zentrale Ziele. Einerseits soll die internationale Markenpräsenz weiter ausgebaut und neue Fans in einem wichtigen Wachstumsmarkt gewonnen werden. Andererseits geht es ganz klar um zusätzliche Erlöse. Asien-Touren gelten traditionell als lukratives Geschäft: Antrittsgagen, Sponsorenaktivierungen und Vermarktungsrechte können dem Klub Millionenbeträge einbringen.
FC Bayern will Engagement in Asien verstärken
Gerade in einer Phase, in der die Bayern ihre Transferpolitik stärker an wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten, gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung. Zuletzt hatte der Klub betont, Transfers dürften nicht dazu führen, dass man sich verschuldet. Zusätzliche Einnahmen aus internationalen Testspielen würden somit direkt helfen, finanziellen Spielraum zu schaffen.

Eine Entscheidung über die finalen Austragungsorte steht noch aus. Klar ist jedoch: Der FC Bayern will die wirtschaftlichen Möglichkeiten in Asien gezielt nutzen – nicht nur zur Imagepflege, sondern auch als Baustein für die Kaderplanung der kommenden Jahre.
