Beim FC Bayern wächst im Schatten der ersten Mannschaft ein Torwart-Talent heran, das längst über die Grenzen Münchens hinaus für Aufmerksamkeit sorgt. Mehrere namhafte Vereine sollen bereits ihr Interesse an Leonard Prescott hinterlegt haben.
Der 16-Jährige gilt als eines der spannendsten Torwart-Projekte am Campus – und könnte mittelfristig vor einer wichtigen Weichenstellung stehen.
Nach Informationen des Münchner Merkur haben verschiedene namhafte Klubs bei Prescotts Eltern angeklopft. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2027.
Für den jungen Keeper geht vor allem um Perspektive: Er will künftig regelmäßig auf Profi-Niveau spielen und den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.
Prescott trainiert bereits regelmäßig bei den Profis an der Säbener Straße. Während Manuel Neuer nach seinem Faserriss in der linken Wade an seinem Comeback arbeitet und mindestens die Spiele gegen Eintracht Frankfurt sowie in Dortmund verpassen wird, steht öffentlich vor allem Jonas Urbig im Fokus. Doch intern wissen die Verantwortlichen, dass mit Prescott ein weiteres großes Torwart-Talent heranreift.
Leonard Prescott für deutsche U17 im Einsatz
Der 1,96 Meter große Keeper bringt ein modernes Profil mit: stark auf der Linie, präsent im Strafraum und spielstark mit dem Ball am Fuß. Trotz seines jungen Alters wirkt er bemerkenswert reif. Fragt man Insider nach Schwächen, heißt es häufig, er habe „keine wirklichen“, heißt es in dem Bericht.

Prescott wechselte 2023 von Union Berlin an den Bayern-Campus. Aktuell spielt er hauptsächlich in der U19, sammelt aber regelmäßig Trainingseinheiten bei den Profis. Sein großes Vorbild ist Manuel Neuer, mit dem er inzwischen immer wieder gemeinsam auf dem Platz steht.
Auch international hat er sich bereits gezeigt. Beim U17-Algarve-Cup mit der DFB-Auswahl sammelte er wichtige Erfahrungen, fehlte beim 0:1 gegen Gastgeber Portugal allerdings gesperrt.
