Leon Goretzka steht vor einem spannenden Transfersommer – und nun mischt offenbar auch ein Bundesliga-Konkurrent des FC Bayern mit.
Wie die Sport BILD berichtet, hat Bayer Leverkusen beim Berater des Bayern-Profis bereits die grundsätzliche Machbarkeit eines Transfers abgeklopft.
Hintergrund: Die Werkself sucht nach dem Abgang von Granit Xhaka, der zu Sunderland in die Premier League gewechselt ist, einen neuen Organisator für das zentrale Mittelfeld. Mehrere Namen sollen auf der Liste stehen – einer davon ist Goretzka. Dessen Vertrag beim FC Bayern wird bekanntlich nicht verlängert, der 31-Jährige wäre im Sommer ablösefrei zu haben.
Aus Sicht der Münchner ist die Situation klar. Goretzka ist in den Planung nicht mehr vorgesehen, der Nationalspieler wird den Verein nach acht Jahren ablösefrei verlassen. Bisher war Goretzka aber einer der Topverdiener.
Goretzka-Deal könnte schwierig für Leverkusen werden
Genau hier liegt für Leverkusen offenbar das Problem. Laut Sport BILD fiel die erste Einschätzung nach der Anfrage beim Berater eher zurückhaltend aus. Goretzka favorisiert demnach aktuell eine Zukunft in England. Zudem soll sein Gehalt deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegen – eine Hürde für Bayer, das wirtschaftlich nicht auf dem Niveau des FC Bayern agiert.
Eine grundsätzliche Absage soll es allerdings nicht gegeben haben. Ein persönliches Gespräch zwischen den Leverkusener Verantwortlichen und Goretzka habe bislang noch nicht stattgefunden. Sollte der Mittelfeldspieler den Anspruch haben, innerhalb der Bundesliga zu beweisen, dass er weiterhin zu den Top-Spielern gehört, könnte Leverkusen sportlich reizvoll sein.
Die Werkself plant nach der Double-Saison 2023/24 erneut einen Angriff auf die nationale Spitze. Ein erfahrener Führungsspieler im Zentrum wäre dafür essenziell. Eine Verpflichtung von Goretzka dürfte sich für die Leverkusener allerdings schwierig gestalten.
