Setzen Kimmich und Tah gegen Frankfurt aus? Kompany klärt auf

Sebastian Mittag

Die Gelb-Gefahr vor dem Klassiker sorgt für Diskussionen. Doch Vincent Kompany will von Rechenspielen nichts wissen – für ihn zählt vorerst nur Eintracht Frankfurt.

Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag steht der FC Bayern vor einer heiklen Ausgangslage. Mehrere Leistungsträger sind mit vier Gelben Karten vorbelastet – darunter Joshua Kimmich, Jonathan Tah und auch Leon Goretzka. Eine weitere Verwarnung würde automatisch eine Sperre für das darauffolgende Topspiel bei Borussia Dortmund bedeuten.

Doch Vincent Kompany erteilte möglichen Schonungs-Spekulationen auf der Pressekonferenz eine klare Absage: „Sie haben das BVB-Spiel im Kopf, wir aber nicht. Ich bin nur auf das Frankfurt-Spiel fokussiert. Wir kennen die Situation mit den Gelbsperren, aber man kann nicht alles planen. Wichtig ist nur, dass wir jetzt zuhause gegen Frankfurt gewinnen. Es gibt keine Hierarchie, alle Spiele sind wichtig. Ab nächste Woche können wir alle gemeinsam das Klassiker-Gefühl genießen. Aber jetzt geht es nur um Frankfurt. Die Gelbsperren sind kein Thema, wir müssen schlau sein, aber alles kann man nicht planen.“

Kein Rechnen, volle Konzentration auf Frankfurt

Damit macht der Bayern-Coach deutlich, dass er keine strategische Rotation mit Blick auf Dortmund ankündigt. Zwar ist die Gelb-Situation intern bekannt, doch Kompany stellt klar, dass sie seine Aufstellung nicht dominieren soll. Für ihn steht die unmittelbare Aufgabe gegen Frankfurt im Vordergrund.

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Kimmich gilt als zentraler Baustein im Mittelfeld. Auch Tah ist im Defensivverbund fest eingeplant, selbst wenn dort grundsätzlich rotiert wird.

Im Tor steht derweil Jonas Urbig erneut zwischen den Pfosten, da Manuel Neuer weiterhin mit einem Faserriss in der Wade ausfällt. Der 39-Jährige hofft auf eine Rückkehr im Klassiker, sicher ist das aber noch nicht.

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