Der FC Bayern muss im Bundesliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt kurzfristig umstellen. Konrad Laimer steht nicht zur Verfügung. Für Vincent Kompany ist es ein herber Rückschlag kurz vor dem Anpfiff.
Wie die tz berichtet, fällt der Rechtsverteidiger verletzungsbedingt aus. Laimer hatte bereits das Abschlusstraining verpasst, nachdem er zuvor über Beschwerden geklagt haben soll. Wie der FC Bayern später mitteilte, handelt es sich aber wohl nur um eine Vorsichtsmaßnahme.
Kompany ging auf der Pressekonferenz nicht explizit auf Laimer ein. Anders bei Manuel Neuer: Der 39-Jährige fehlt weiterhin wegen einer Wadenverletzung. Damit brechen dem Rekordmeister vor dem Duell mit Frankfurt gleich zwei erfahrene Kräfte weg.
Erneuter Ausfall kommt zur Unzeit für Laimer

Abseits des Rasens sorgt auch Laimers Vertragssituation für Gesprächsstoff. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis 2027. Während die Bayern in den vergangenen Monaten mit mehreren Leistungsträgern verlängern konnten, gestalten sich die Gespräche mit dem Österreicher schwierig. Der erneute Ausfall kommt für weitere Vertragsgespräche zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Gegenüber der Sport BILD erklärte Laimer: „Im Moment gibt es nicht viele Gespräche. Ich bin noch entspannt.“ Und weiter: „Man darf sich nicht einen zu großen Kopf machen.“ Eine schnelle Einigung zeichnet sich derzeit nicht ab.
Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet hatte, soll Laimer vom ersten Angebot der Münchner „enttäuscht“ gewesen sein. Demnach sollen ihm rund acht bis neun Millionen Euro jährlich geboten worden sein, während die Spielerseite ein Gesamtpaket zwischen zwölf und 15 Millionen Euro erwartet habe. In der Folge sollen die Berater die Gespräche zunächst „auf Eis gelegt“ haben.
Laimer war im Sommer 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gewechselt und absolvierte seitdem 118 Pflichtspiele für den FC Bayern. In der laufenden Saison kommt er auf 29 Einsätze mit zwei Treffern und acht Vorlagen. Gegen Frankfurt wird er nun erstmals wieder zum Zuschauen gezwungen.
