Gerüchteküche brodelt: Nächster Topklub steigt in den Goretzka-Poker ein

Vjekoslav Keskic

Der Transfersommer 2026 wirft seine Schatten voraus und Leon Goretzka steht schon jetzt im Zentrum der internationalen Gerüchteküche. Nach seinem feststehenden Abschied vom FC Bayern wird der Nationalspieler ablösefrei auf den Markt kommen. Entsprechend groß ist das Interesse an dem 31-Jährigen.

Neben zahlreichen Klubs aus der Bundesliga, der Premier League, La Liga und der Süper Lig mischt nun offenbar auch Inter Mailand im Poker mit. Wie das italienische Portal L’Interista berichtet, beobachten die Nerazzurri die Situation rund um Goretzka sehr genau. Tabellenführer Inter sucht demnach nach mehr physischer Präsenz und Dynamik im Mittelfeldzentrum – Attribute, die dem Bayern-Profi zugeschrieben werden.

Inter sieht sportliches Profil – aber rechnet nach

Leon Goretzka
Foto: IMAGO

Sportlich würde Goretzka perfekt ins Anforderungsprofil passen. Seine Erfahrung auf höchstem Niveau, seine Torgefahr aus dem Mittelfeld und seine internationale Routine machen ihn zu einer attraktiven Option für ambitionierte Klubs.

Doch ein zentraler Punkt könnte den Deal erschweren: das Gehalt. Goretzka verdient beim FC Bayern aktuell knapp 18 Millionen pro Jahr. Für Inter Mailand wäre ein solches Salär nur schwer darstellbar. Hinzu käme ein üppiger Unterschriftsbonus, den ein ablösefreier Spieler seines Formats in der Regel einfordert.

Diese finanzielle Gesamtkonstruktion sorgt offenbar nicht nur in Mailand für Zurückhaltung. Auch andere Interessenten sollen die Situation zunächst abwarten und prüfen, ob sich die Gehaltsvorstellungen des Mittelfeldspielers anpassen lassen.

Europas Topklubs in Lauerstellung

In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Vereine mit Goretzka in Verbindung gebracht. Neben Inter und der AC Milan tauchten unter anderem Manchester United, Tottenham Hotspur, der FC Barcelona, Galatasaray Istanbul sowie Bayer Leverkusen in Berichten auf.

Der 31-Jährige dürfte damit tatsächlich die Qual der Wahl haben. Sportlich ist er weiterhin auf einem guten Niveau unterwegs, international erfahren und flexibel einsetzbar. Entscheidend wird am Ende sein, welches Gesamtpaket für beide Seiten passt – sportlich wie wirtschaftlich.

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