Neuer schuftet weiter – Hoffnung auf Klassiker-Einsatz wächst

Sebastian Mittag

Manuel Neuer arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback – und die Zeichen vor dem Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund stehen weiterhin auf Hoffnung.

Wie Sky berichtet, absolvierte der Bayern-Kapitän am heutigen Dienstag erneut eine individuelle Einheit an der Säbener Straße. Noch verzichtete der 39-Jährige demnach auf Sprünge und spektakuläre Flugeinlagen nach seiner Wadenverletzung, doch mehrere Übungen wurden bereits mit erhöhter Intensität durchgeführt. Neuer arbeitet klar auf einen Einsatz im Klassiker hin.

Nach seinem Muskelfaserriss in der linken Wade, den er sich beim 3:0 in Bremen zugezogen hatte, war zunächst von einer Pause von rund drei Wochen die Rede. Das Topspiel gegen den BVB schien damit kaum realistisch. Doch schon in den vergangenen Tagen hatte sich die Situation etwas aufgehellt.

Belastung wird Schritt für Schritt gesteigert

Bereits am Montag stand Neuer erstmals wieder für rund 30 Minuten auf dem Trainingsplatz. Unter der Anleitung von Torwart-Trainer Michael Rechner und Reha-Coach Simon Martinello tastete er sich vorsichtig heran. Anfangs dominierten Übungen am Boden, später kamen erste leichte Fangübungen hinzu.

Nun wird die Intensität weiter erhöht – allerdings weiterhin unter strenger Kontrolle des medizinischen Teams. Volle Abdruckbewegungen oder maximale Belastungen stehen bislang noch nicht auf dem Programm. Ein Risiko soll in dieser entscheidenden Saisonphase keinesfalls eingegangen werden.

Eberl vorsichtig zuversichtlich

Sportvorstand Max Eberl hatte nach dem 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt bereits angedeutet, dass ein Einsatz gegen Dortmund „nicht ausgeschlossen“ sei. Diese Worte bekommen nun zusätzliches Gewicht.

Gleichzeitig weiß man beim FC Bayern, dass mit Jonas Urbig ein verlässlicher Vertreter bereitsteht. Der 22-Jährige zeigte in den vergangenen Spielen solide Leistungen und gibt den Verantwortlichen zusätzliche Sicherheit.

Ob Neuer im Signal Iduna Park tatsächlich zwischen den Pfosten stehen wird, entscheidet sich in den kommenden Trainingstagen. Klar ist jedoch: Der Kapitän schuftet – und die Hoffnung auf ein Comeback im Klassiker lebt.

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