Der Bundesliga-Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern steht sportlich ohnehin unter Hochspannung – doch rund um das Signal Iduna Park droht am Samstagabend zusätzlich ein logistischer Ausnahmezustand.
Grund ist ein bundesweiter Warnstreik der Gewerkschaft ver.di im kommunalen Nahverkehr. Auch Dortmund ist betroffen. Von Freitagmorgen bis in die Nacht zum Sonntag fahren keine Busse und Stadtbahnen der DSW21. Damit fällt der komplette öffentliche Nahverkehr in der Stadt aus – ausgerechnet zum Topspiel mit über 81.000 erwarteten Zuschauern.
Anreise wird zur Herausforderung

Normalerweise verkehren gleich mehrere Bus- und Stadtbahnlinien direkt zum Stadion. Diese Option entfällt nun vollständig. Ersatzbusse sind nicht vorgesehen. Für viele Fans, darunter auch zahlreiche Anhänger des FC Bayern, bedeutet das: umplanen – und deutlich mehr Zeit einrechnen.
Die Anreise mit dem Auto ist zwar möglich, allerdings stehen rund um das Stadion lediglich etwa 10.000 Parkplätze zur Verfügung. Verkehrsstaus in der Innenstadt, auf der B1 sowie im unmittelbaren Stadionumfeld gelten als wahrscheinlich. Wer mit dem Pkw anreist, sollte möglichst Fahrgemeinschaften bilden und frühzeitig losfahren.
Eine Alternative bieten Regionalbahnen vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Bahnhof „Signal Iduna Park“. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Allerdings ist auch hier mit einer extrem hohen Auslastung zu rechnen. Gedränge und Wartezeiten sind ein realistisches Szenario.
Früh kommen, Ruhe bewahren
Für Bayern-Fans, die aus München oder anderen Teilen Deutschlands anreisen, gilt daher vor allem eines: frühzeitig planen. Wer erst kurz vor Anpfiff in Dortmund eintrifft, könnte Probleme bekommen, rechtzeitig im Stadion zu sein.
Der Klassiker selbst verspricht sportlich ein echtes Highlight im Titelrennen. Damit die Unterstützung von den Rängen nicht ins Stocken gerät, sollten sich die Fans jedoch auf einen langen und womöglich nervenaufreibenden Anreisetag einstellen.
