Weniger Verletzungen: Diese zwei Bayern-Neuzugänge haben ihren Anteil

Sebastian Mittag

Der FC Bayern geht vergleichsweise verletzungsfrei in die entscheidende Saisonphase – intern wird das als wichtiger Faktor im Titelrennen gewertet.

Neben dem gewachsenen Teamzusammenhalt gilt vor allem die deutlich gesunkene Zahl an Verletzungen als großes Plus. In der vergangenen Spielzeit hatten Langzeit-Ausfälle wie Jamal Musiala (Wadenbeinbruch), Alphonso Davies (Kreuzbandriss) oder Hiroki Ito (Mittelfußbruch) die Münchner immer wieder ausgebremst. Solche monatelangen Rückschläge blieben dem Rekordmeister in dieser Saison bislang erspart.

Zwar fehlen aktuell Manuel Neuer (Faserriss in der Wade) sowie erneut Alphonso Davies (Muskelfaserriss im Oberschenkel), doch die Anzahl muskulärer Verletzungen ist im Vergleich zu den Vorjahren spürbar zurückgegangen. Das zahlt sich nun aus.

Volle Kapelle als Signal

Ein symbolträchtiger Moment war Anfang Februar das 5:1 gegen Hoffenheim: Erstmals seit rund einem Jahr konnte Trainer Vincent Kompany wieder auf nahezu alle Stars zurückgreifen. Noch zu Saisonbeginn war die Sorge groß, der Kader könne in der Breite zu dünn besetzt sein. Inzwischen ist davon kaum noch die Rede.

Intern wird die Entwicklung auch auf strukturelle Anpassungen im Fitness- und Reha-Bereich zurückgeführt. Die Klubführung hatte vor der Saison personell nachjustiert – offenbar mit Erfolg.

Zwei Neuzugänge im Hintergrund

Nach Informationen der Sport BILD spielen dabei insbesondere zwei neue Gesichter eine zentrale Rolle: Reha-Trainer Benjamin Sommer, der im vergangenen Sommer von Eintracht Frankfurt kam, sowie Athletik-Coach Quirin Löppert, der im Januar vom FC Augsburg verpflichtet wurde.

Alphonso Davies
Foto: IMAGO

Beide genießen laut dem Bericht innerhalb des Klubs hohes Ansehen und gelten als mitverantwortlich für die stabile körperliche Verfassung vieler Profis. Gerade in einer Saison, in der der FC Bayern in mehreren Wettbewerben um Titel kämpft, kann dieser Fitness-Vorsprung zum entscheidenden Faktor werden.

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