Positive Bayern-Nachricht: Davies nach Verletzung zurück auf dem Platz

Sebastian Mittag

Gute Nachrichten für den FC Bayern: Alphonso Davies arbeitet nach seinem Muskelfaserriss bereits wieder auf dem Rasen.

Beim 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt hatte sich der 25-Jährige am vergangenen Samstag verletzt. Die ersten Szenen wirkten besorgniserregend: Davies zog sich das Trikot über das Gesicht und verließ sichtlich enttäuscht den Platz. Wenig später folgte die Diagnose: ein Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel.

Ursprünglich war von einer Pause von rund drei Wochen ausgegangen worden. Umso überraschender: Bereits am Donnerstag stand Davies wieder auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße. Unter Aufsicht eines Reha-Coaches absolvierte er eine lockere Joggingeinheit, die nach rund 20 Minuten beendet war.

Die Stimmung beim Kanadier war laut tz gut. Er grüßte demnach sogar die anwesenden Trainingsbeobachter – ein positives Zeichen nach dem jüngsten Rückschlag.

Kein Risiko – trotz Kanada-Plänen

Trotz der frühen Rückkehr auf den Rasen wird der FC Bayern laut dem Bericht kein unnötiges Risiko eingehen. Mit Hiroki Ito und Raphael Guerreiro stehen Trainer Vincent Kompany Alternativen auf der linken Seite zur Verfügung. Auch Josip Stanisic oder Konrad Laimer könnten dort aushelfen.

Brisant: Der kanadische Verband hofft offenbar, Davies für die Länderspiele im März nominieren zu können. In einer Stellungnahme heißt es: „Die medizinische Abteilung unserer Herren-Nationalmannschaft steht weiterhin in engem Kontakt mit der medizinischen Abteilung des FC Bayern München bezüglich Alphonso Davies. Eine Entscheidung über seine Verfügbarkeit für die anstehenden Länderspiele im März steht noch aus. In den kommenden Wochen werden wir den vollständigen Kader bekanntgeben.“

Am 28. März trifft Kanada auf Island, vier Tage später folgt ein Duell gegen Tunesien – beides Freundschaftsspiele.

Zur Erinnerung: Seinen Kreuzbandriss hatte sich Davies im Vorjahr im Nationaltrikot zugezogen. Die Verletzung führte damals zu deutlichen Spannungen zwischen Verband, Klub und Berater. Umso sensibler wird nun mit seiner aktuellen Blessur umgegangen.

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