Der FC Bayern überzeugt in dieser Champions-League-Saison nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich. Nach Abschluss der Ligaphase und der Play-offs steht fest: Kein Klub hat bislang mehr Prämien eingestrichen als der deutsche Rekordmeister.
Mit sieben Siegen aus acht Spielen sicherten sich die Münchner souverän Platz zwei in der Tabelle hinter dem FC Arsenal und zogen direkt ins Achtelfinale ein. Diese starke Bilanz zahlt sich nun auch finanziell aus.
Wie das Portal Football Meets Data berichtet, hat der FC Bayern bislang 99,82 Millionen Euro an UEFA-Prämien kassiert – Bestwert unter allen Teilnehmern. Dahinter folgt Arsenal mit 97,42 Millionen Euro, Manchester City rangiert mit 96,97 Millionen auf Platz drei.
Bayern profitiert besonders von Medieneinnahmen

Interessant ist der Blick auf die Zusammensetzung der Einnahmen. Während Arsenal durch einen Sieg mehr leistungsabhängige Prämien verbuchte, liegt der FC Bayern bei den Medieneinnahmen klar vorne. Rund 43 Millionen Euro flossen hier an den FCB, bei Arsenal waren es knapp 38 Millionen.
Hintergrund ist die Verteilung der sogenannten Market-Pool-Gelder. Die Länder werden anhand des Beitrags ihrer nationalen Rundfunkanstalten zu den Gesamteinnahmen des Wettbewerbs eingestuft. In dieser Rangliste ist Bayern besser positioniert als Arsenal.
Neben den Medieneinnahmen spielen das fixe Startgeld von 18,62 Millionen Euro sowie leistungsabhängige Boni eine Rolle. Dazu zählen Punkteprämien, ein Ranking-Bonus sowie Gelder für das Erreichen der jeweiligen K.o.-Runden.
Bundesliga stark vertreten
Auch Bayer Leverkusen profitiert von der Reform des Wettbewerbs. Die Werkself liegt mit 79,55 Millionen Euro auf Rang zehn. Borussia Dortmund, das in den Play-offs an Atalanta Bergamo scheiterte, kommt auf 71,08 Millionen Euro und belegt Platz 14. Eintracht Frankfurt, bereits in der Ligaphase ausgeschieden, nahm 48,73 Millionen Euro ein.
Auffällig: Fünf der Top-10-Klubs stammen aus der Premier League. Dennoch steht ganz oben ein anderer Name – der FC Bayern.
Mit Blick auf die anstehende Auslosung für das Achtelfinale – Atalanta Bergamo oder Bayer Leverkusen – haben sich die Münchner nicht nur sportlich eine starke Ausgangsposition erarbeitet. Auch finanziell untermauert der FCB seinen Anspruch, zur absoluten Elite Europas zu gehören.
Fast 100 Millionen Euro nach der Ligaphase sprechen eine klare Sprache. Und mit jedem weiteren Schritt in Richtung Finale von Budapest dürfte die Summe weiter steigen.

