Jonathan Tah zeigte beim 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund erneut, wie wichtig er für den FC Bayern ist. Besonders der mentale Aspekt war im Klassiker entscheidend für den Innenverteidiger
Dank einiger starker Defensivaktionen trug Jonathan Tah einen wichtigen Teil zum Sieg des FC Bayern im Klassiker gegen Borussia Dortmund bei. Wie seine Teamkollegen wurde auch er zunächst gefragt, ob es mit den nun elf Punkten Abstand auf Dortmund überhaupt noch ein Titelrennen gebe.
Ganz schließen wollte Tah das Thema noch nicht, wie er bei Sky verkündete: „Wir wollen weiter unsere Spiele gewinnen, natürlich, aber wir wissen natürlich, dass das heute ein sehr bedeutendes Spiel war für uns. Deswegen wollten wir das Spiel auch unbedingt gewinnen. Aber wir machen weiter und wir hören nicht auf. Es war ein hartes Stück Arbeit heute.“
Sein Teamkollege Joshua Kimmich war in seinem Statement bezüglich des Titelrennens schon deutlich klarer: „Es liegt schon an uns. Das muss man ehrlich sagen. Wir haben jetzt elf Punkte Vorsprung. Das werden wir nicht mehr abgeben“, so Kimmich nach Abpfiff im Signal-Iduna-Park am Sky-Mikrofon. Moderatorin Britta Hoffmann ergänzte danach, dass ein solcher Vorsprung noch nie verspielt wurde. Kimmich unterstrich: „Das wird so bleiben!“
Tah lobt „Mentalität und Teamgeist“
In einer Partie, die gut und gerne hätte unentschieden ausgehen können, sah Tah von beiden Seiten „ein sehr leidenschaftliches Spiel heute. Beide Mannschaften haben alles versucht, reinzuhauen. Ich habe das Gefühl gehabt, es gab viele kleine Fehler auf beiden Seiten, die den anderen immer so ein bisschen stark gemacht haben.“
Insbesondere die Mentalität habe am Ende aber den Ausschlag gegeben, wie Tah fand: „Am Ende ging es, glaube ich, um die Mentalität und den Mannschaftsgeist, den Teamgeist. Und den haben wir heute einfach auf den Platz gebracht.“
