Ein Mittelfeldstar von Real Madrid sorgt in Spanien für neue Wechselgerüchte. Mehrere europäische Schwergewichte sollen bereits ihre Bereitschaft für ein Millionen-Angebot signalisiert haben. Auch der FC Bayern wird in diesem Zusammenhang erneut genannt.
Der 27-jährige uruguayische Nationalspieler Federico Valverde steht bei den Königlichen zwar noch bis langfristig unter Vertrag, doch seine Zukunft über den Sommer 2026 hinaus gilt als nicht gesichert. Bereits vor rund einer Woche berichtete El Nacional, dass Vincent Kompany intern eine Verpflichtung des Mittelfeldakteurs angeregt haben soll. Hintergrund ist unter anderem der feststehende Abschied von Leon Goretzka, der im Münchner Zentrum eine Lücke hinterlassen wird.
Nun werden die Spekulationen konkreter. Wie E-Notícies meldet, haben neben dem FC Bayern auch der FC Liverpool und Manchester United signalisiert, im Falle eines Transfers rund 85 Millionen Euro bieten zu wollen. Demnach sollen die Interessenten ihre grundsätzliche Zahlungsbereitschaft bereits hinterlegt haben, sollte Real Madrid im Sommer gesprächsbereit sein.
Unruhe in Madrid, aber hohe finanzielle Hürden

In Spanien wird Valverde zuletzt zunehmend kritisch gesehen. Teile der Fans zeigen sich mit seinen Leistungen unzufrieden, zudem wird ihm in dortigen Medien eine Rolle im Zusammenhang mit der Trennung von Ex-Trainer Xabi Alonso zugeschrieben. Auch Präsident Florentino Pérez soll mit der aktuellen Entwicklung nicht vollends zufrieden sein, was die Wechselgerüchte weiter befeuert.
Ein möglicher Deal wäre für die Münchner allerdings kostspielig. Der Marktwert des 27-Jährigen wird auf deutlich über 100 Millionen Euro geschätzt, hinzu käme ein entsprechendes Gehalt. Uli Hoeneß hatte zuletzt gegenüber der Sport BILD betont: „Wir werden auch im Sommer auf dem Transfermarkt nicht die großen Töne spucken. Das Credo ist: Transfers dürfen nicht dazu führen, dass wir uns verschulden. Da gibt es für mich kein Pardon.“
Der Ehrenpräsident ergänzte: „Ich sehe es so: Gerade der FC Bayern hat in diesem Jahr bewiesen, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt haben. In dem Moment, in dem wir gemerkt haben, dass unser Festgeldkonto immer kleiner wird, haben wir die Bremse reingehauen. Unsere Transferbilanz ist sehr ausgeglichen.“
