Beim FC Bayern dreht sich vieles um die Torwartfrage. Manuel Neuer wird im März 40 Jahre alt und seine Zukunft über 2026 hinaus ist weiterhin offen. Jetzt hat sich Jan-Christian Dreesen öffentlich zur Situation des Kapitäns geäußert.
Während sportlich alles auf die zweite Saisonhälfte 2025/26 ausgerichtet ist, bleibt die Personalie Neuer eines der zentralen Themen an der Säbener Straße. Der Vertrag des langjährigen Stammkeepers läuft im Sommer 2026 aus, eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht noch aus.
Im Gespräch mit der Sport BILD bezog Vorstandschef Dreesen nun Stellung. „Wir stehen in Kontakt mit Manu. Wir kennen uns schon lange. Er ist eine Klub-Legende und wird diesen Monat 40. Er spielt immer noch auf einem unglaublichen Niveau und ist nach wie vor einer der besten Torhüter der Welt. Wir sollten dankbar sein, dass er bei uns ist. Wir werden sehen, was passiert.“
Karriereende nur in München?

Nach Informationen des kicker hat Neuer intern eine klare Haltung hinterlegt. Ein Wechsel ins Ausland kommt für ihn nicht infrage. Der 39-Jährige möchte seine Laufbahn beim FC Bayern beenden – offen bleibt lediglich der Zeitpunkt.
Die Verantwortlichen sollen grundsätzlich bereit sein, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. Entscheidend ist jedoch Neuers eigene Einschätzung seiner körperlichen Verfassung. Fühlt sich der Schlussmann weiterhin stabil, ist eine Fortsetzung bis 2027 denkbar.
Parallel läuft die Planung im Hintergrund weiter. Mit Jonas Urbig steht ein 22 Jahre alter Torhüter langfristig unter Vertrag, der perspektivisch mehr Verantwortung übernehmen könnte. Sollte Neuer verlängern, wäre ein Modell möglich, bei dem der erfahrene Kapitän weiterhin eine tragende Rolle einnimmt, während Urbig schrittweise an mehr Spielzeit herangeführt wird.
Verzichtet Neuer auf eine Verlängerung, müsste der Rekordmeister entsprechend reagieren und den Markt sondieren. Als wahrscheinlich gilt in diesem Fall die Verpflichtung eines erfahrenen Torhüters mit Stammplatz-Potenzial hinter Urbig. Die Weichenstellung hängt damit vor allem an einer Person: Manuel Neuer.
