Lothar Matthäus hat dem FC Bayern einen konkreten Transfer-Tipp für den Sommer gegeben – und dabei einen prominenten Namen ins Spiel gebracht. Xaver Schlager von RB Leipzig wird seinen Vertrag nicht verlängern und ist damit ablösefrei auf dem Markt. Für Matthäus wäre der österreichische Nationalspieler eine hochinteressante Option für die Münchner.
Der Rekordnationalspieler sieht im 28-Jährigen das passende Profil, um eine mögliche Lücke im Mittelfeld zu schließen. Hintergrund: Leon Goretzka wird den Verein nach der Saison verlassen. Matthäus bringt Schlager als potenziellen Nachfolger ins Gespräch.
Schlager als Goretzka-Ersatz?
Schlager steht seit Jahren für Dynamik, Intensität und Zweikampfstärke im zentralen Mittelfeld. Genau diese Attribute könnten dem FC Bayern laut Matthäus guttun. Der Österreicher bringe Erfahrung aus der Bundesliga und internationale Routine mit – und wäre aufgrund seiner Vertragssituation auch wirtschaftlich ein attraktives Paket.
Gerade in einem Sommer, in dem die Bayern mehrere Baustellen managen müssen, könnte ein ablösefreier Transfer zusätzliche finanzielle Flexibilität schaffen. Schlager würde keine lange Eingewöhnungszeit benötigen und könnte sofort eine verlässliche Alternative im ohnehin stark besetzten Mittelfeld darstellen.
Parallelen zu Laimer

Matthäus verweist indirekt auf ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit. Mit Konrad Laimer haben die Bayern bereits einen Leipziger Leistungsträger verpflichtet – ebenfalls mit österreichischem Pass. Der Nationalspieler hat sich in München etabliert und gehört mittlerweile fest zur Rotation unter Vincent Kompany.
Ob Schlager einen ähnlichen Weg einschlagen könnte, bleibt offen. Klar ist jedoch: Sein Profil würde grundsätzlich ins Anforderungsprofil passen – vor allem, wenn Goretzka den Verein tatsächlich verlässt.
Die Entscheidung liegt nun bei Max Eberl und der sportlichen Führung. Ob die Bayern beim ablösefreien Mittelfeldmotor zugreifen oder sich anderweitig orientieren, dürfte eine der spannendsten Fragen der kommenden Transferperiode werden.

